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Zahlen Frauen den Preis der Konflikte?
Es sind vor allem Männer, die Kriege führen. Und es sind vor allem Frauen (und Kinder), die darunter leiden. Diese unleugbaren Tatsachen haben die internationale Gemeinschaft veranlasst, einige der wichtigsten Probleme anzugehen, die zu dieser Situation führen: von der Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt bis hin zur Förderung von weiblichen Vorbildern. Wie jedoch in dieser Ausgabe deutlich wird, bleiben weitere Anstrengungen unverzichtbar.
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Was muss noch geschehen, um Frauen besser in die Sicherheitspolitik einzubinden? Und wie können Männer dies unterstützen? Wir haben einige Frauen, die die Schwierigkeiten kennen, gefragt, was sie ändern würden und welche globalen Auswirkungen dies ihres Erachtens haben würde.
Falls Sie die Behauptung anzweifeln, dass Frauen am meisten unter Konflikten zu leiden haben, zeigt dieses Video Ihnen einige Zahlen, die Sie umdenken lassen werden.
Der Kampf der Frauen um eine bessere Behandlung beginnt schon früh. Von mangelnder Schulbildung über die geschlechtsspezifische Gewalt bis hin zur Verantwortung für die nächste Generation erzählt diese Fotostory von einigen Herausforderungen, mit denen die Frauen dieser Welt konfrontiert sind.
Wir haben Frauen gefragt, was ihr Interesse an Sicherheitsfragen geweckt hat, ob sie mit Vorurteilen zu kämpfen hatten und welche persönlichen Erfahrungen sie am meisten beeindruckt haben.
Lena Olving ist COO des Verteidigungs- und Sicherheitsunternehmens Saab. Sie wurde ebenfalls zur mächtigsten Geschäftsfrau von Schweden gewählt. Welche Ratschläge hat sie für Frauen, die es auf dem Gebiet der Sicherheit schaffen möchten?
Wie ist es, als junge Frau den Aufstieg in der Welt der Sicherheit zu schaffen? Wir haben Ioanna Zyga, die sowohl bei der NATO als auch beim Europäischen Parlament gearbeitet hat, nach ihren Erfahrungen gefragt - und ob sie die Sicherheitspolitik immer noch als eine von Männern dominierte Welt sieht.
Neu beim NATO Brief?

Für den NATO Brief recherchieren wir zunächst alle unsere Themen, bevor wir darüber schreiben. Und ich kann mit Fug und Recht sagen, dass die Recherchen für diese Ausgabe die bislang deprimierendsten waren, die ich jemals für eine Ausgabe habe durchführen müssen.

Warum? Weil man umso deutlicher sieht, wie viel noch zu tun ist, je intensiver man sich mit dem Schicksal von Frauen in aller Welt auseinandersetzt.

Für den NATO Brief recherchieren wir zunächst alle unsere Themen, bevor wir darüber schreiben. Und ich kann mit Fug und Recht sagen, dass die Recherchen für diese Ausgabe die bislang deprimierendsten waren, die ich jemals für eine Ausgabe habe durchführen müssen.

Warum? Weil man umso deutlicher sieht, wie viel noch zu tun ist, je intensiver man sich mit dem Schicksal von Frauen in aller Welt auseinandersetzt. Im reichen Westen herrscht die Auffassung vor, dass riesige Schritte gemacht worden sind, um Frauen in alle wichtigen Bereiche einzugliedern. Dabei vergessen wir jedoch drei Schlüsselaspekte.

Der erste ist, dass diese Entwicklung auch für uns recht neu ist. In der Schweiz beispielsweise - einer Bastion der Ruhe und des Wohlstands - haben Frauen erst 1971 das volle Stimmrecht auf föderalstaatlicher Ebene erhalten.

Der zweite Aspekt ist, dass die Fortschritte in den Industriestaaten eine wesentlich geringere Anzahl von Frauen betreffen als die immer noch vorherrschende Unterdrückung im Rest der Welt.

Der letzte - und vielleicht wichtigste - Punkt ist, dass ein Konflikt nicht dasselbe ist wie ein Krieg. Frauen leiden häufig unabhängig davon, ob ein Kriegszustand herrscht oder nicht, unter Konflikten. Eine der wohl aussagekräftigsten Antworten, die ich während der Interviews für diese Ausgabe erhalten habe, lautete: 'Was meinen Sie mit Frieden?'. Kern der Aussage war, dass Millionen Frauen geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt sind - und zwar in Ländern, in denen angeblich Frieden herrscht.

Selbstverständlich kann Krieg dazu führen, dass die Anzahl Misshandlungsfälle in die Höhe schnellt. Doch häufig sind die Misshandlungen vorher bereits vorhanden. Und diese Misshandlungen in allen Phasen einzudämmen, ist eine der Hauptmotivationen vieler Menschen, die auf diesem Gebiet tätig sind.

Man kann dies zutreffend als laufende Arbeit beschreiben, in der man auf Fortschritte hofft. Um aber die Aussage meiner Interviewpartnerin zu umschreiben: Was ist schon Fortschritt?

Paul King

Zitate
Winston Churchill (1874 – 1965)
Britischer Politiker und ehemaliger Premierminister des Vereinigten Königreichs
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