Smart Defence - in Aktion
Wo die Experten zu Wort kommen
In diesem Monat im
NATO Brief
Smart Defence - in Aktion
Es ist viel über Smart Defence geredet worden. Darüber, dass Smart Defence benötigt wird, um Lücken zu schließen, Geld zu sparen und sich an die Wirtschaftskrise anzupassen. In dieser Ausgabe des NATO Brief wollen wir über das Reden hinausgehen und ein wenig Action zeigen. Smart Defence in Aktion - die Einsparungen, die Zusammenarbeit, die Denkweisen... Dies könnte die beste Werbung für eine Ausweitung des Konzepts sein.
Demnächst im
NATO Brief
On the move?
Optimized for
Smartphone and PDA
Streitkräfte wissen, dass sie Helikopter benötigen, obwohl sie häufig teuer, wartungsintensiv und schwierig zu bedienen sind. Ob es darum geht, Truppen zum Einsatzgebiet zu bringen oder Verletzte abzutransportieren, Helikopter sind häufig das Mittel der Wahl. NATO Brief untersucht den laufenden Bedarf der Nationen an Helikoptern – und wie sie es einfacher machen, sie gemeinsam zu benutzen.
Eine riesige Fülle an Ausrüstung, die in über einem Jahrzehnt nach Afghanistan gebracht wurde, muss nun in rund 12 Monaten aus dem Land abtransportiert werden. Dies bedeutet, dass einiges an Spezialausrüstung für diese Arbeit hinzugezogen werden muss, darunter massive Transportflugzeuge. NATO Brief untersucht, wie verschiedene Länder zusammengearbeitet haben, um sich diese Arbeit zu teilen und dabei Zeit und Geld zu sparen.
Die NATO zieht riesige Mengen Ausrüstung aus Afghanistan ab, teilweise auf dem Luftweg. Diese Infografik zeigt, wie manche Länder das Ruslan-Flugzeug genutzt haben, um zu helfen - und warum es so wichtig ist.
Welches sind die nächsten Aktivitäten, die wir von Smart Defence erwarten können? Welchen Unterschied werden reale Projekte machen? Hier umreißen wir acht Projekte, die demnächst umgesetzt werden, und zeigen deren potenziellen Nutzen auf.
Neu beim NATO Brief?

Es mutet schon etwas seltsam an, dass in diesem digitalen Zeitalter, in dem fast alles geteilt wird, eines der Hauptverteidigungsprobleme der westlichen Länder deren Unfähigkeit ist, mehr zu teilen. Es gibt kein Hit-Video, kein Lied, kein Bild mehr, das nicht einen Teil seines Erfolgs der Tatsache zu verdanken hat, dass Leute es geteilt haben. Facebook und Twitter - Unternehmen, die zu Beginn des Jahrzehnts noch gar nicht bestanden - können ihren atemberaubenden Erfolg direkt darauf zurückführen, dass Menschen Inhalte teilen möchten.

Doch sobald das Teilen zwischen Ländern und Streitkräften stattfinden soll, versiegt dieser Wunsch. Die Gründe sind hinlänglich bekannt.

Es mutet schon etwas seltsam an, dass in diesem digitalen Zeitalter, in dem fast alles geteilt wird, eines der Hauptverteidigungsprobleme der westlichen Länder deren Unfähigkeit ist, mehr zu teilen. Es gibt kein Hit-Video, kein Lied, kein Bild mehr, das nicht einen Teil seines Erfolgs der Tatsache zu verdanken hat, dass Leute es geteilt haben. Facebook und Twitter - Unternehmen, die zu Beginn des Jahrzehnts noch gar nicht bestanden - können ihren atemberaubenden Erfolg direkt darauf zurückführen, dass Menschen Inhalte teilen möchten.

Doch sobald das Teilen zwischen Ländern und Streitkräften stattfinden soll, versiegt dieser Wunsch. Die Gründe sind hinlänglich bekannt. Manche der Ausrüstung, die viele gerne gemeinsam nutzen würden, ist kostspielig. Nicht jedes Land möchte seine Kapazitäten von einem anderen Land abhängig machen - ganz besonders dann nicht, wenn es nicht weiß, ob das andere Land in die Nutzung der Ausrüstung bei bestimmten Operationen einwilligen wird. Und kaum eine Diskussion über Smart Defence kommt ohne das S-Wort aus - Souveränität. Denn was ist schon eine Regierung und was sind schon Streitkräfte, die die Souveränität des eigenen Landes nicht garantieren können?

Zunehmend werden diese Argumente jedoch hinterfragt. Manche Länder stellen sich aktiv Fragen wie: Warum geben zwei (oder mehr) kleine benachbarte Staaten die gleichen hohen Summen für die gleiche Ausrüstung aus, die möglicherweise gar nicht benötigt wird? Warum teilen sich befreundete Länder nicht Aufgaben wie die Luftverteidigung, die keine Bedrohung darstellt und eine bessere regionale Zusammenarbeit ermöglicht?

Genau diese Argumente werden umso schlagkräftiger, je mehr sich die Erkenntnis durchsetzt, dass es an budgetären Mitteln und letztlich auch an Alternativen mangelt. In dieser Ausgabe des NATO Brief zeigen wir einige Beispiele dafür, wie bereits Geld eingespart worden ist.

Ist nun der Zeitpunkt gekommen, an dem Smart Defence von "Teilen" zu "Gefällt mir" übergehen kann?

Paul King

Zitate
Königin Elizabeth II.
Newsletter
Versäumen Sie nichts!
Was immer das Leben uns auch bringen mag, unsere individuellen Antworten werden umso stärker sein,
wenn wir zusammenarbeiten und die Bürde gemeinsam schultern.
Über den NATO Brief
Go to
NATO A to Z
NATO Multimedia Library
NATO Channel
Teilen Sie dies
Facebook
Facebook
Twitter
Twitter
Delicious
Delicious
Google Buzz
Google Buzz
diggIt
Digg It
RSS
RSS
You Tube
You Tube