Partner - wer braucht die
Wo die Experten zu Wort kommen
In diesem Monat im
NATO Brief
Partner - wer braucht die schon?
Partnerschaften in Bündnissen sind nichts Neues. Die simple Redewendung, die besagt, dass „der Feind meines Feindes mein Freund ist“, verdeutlicht die innere Logik des Zusammenschlusses mit gleichgesinnten Personen, Organisationen und Ländern. Und die NATO nutzt Partnerschaften seit den 1990er Jahren. Nun aber, da die sicherheitspolitischen Herausforderungen immer vielfältiger werden, stellt NATO Brief die Frage: Ist nun der Zeitpunkt gekommen, an dem Partnerschaften wichtiger als je zuvor sind?
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Was sind Partner? Und warum sind sie wichtig? NATO Brief hat vier ehemalige und zurzeit amtierende Außenminister gebeten zu erklären, warum Partner eine Schlüsselrolle in der Sicherheitspolitik spielen, wo sie helfen können und was die Partner als Gegenleistung für ihr Engagement erhalten.
Eine globale Herausforderung verlangt nach einem globalen Lösungsansatz. Und die Schmelze des arktischen Eises ist zweifellos eine Entwicklung, deren Auswirkungen weltweit zu spüren sein werden. Doch inwiefern ist dies ein Thema für die NATO? Welche Rolle könnte – oder sollte – das Bündnis spielen? NATO Brief sprach darüber mit dem norwegischen Außenminister Espen Barth Eide, um zu erfahren, warum er die NATO eingeladen hat, sich näher mit diesem Thema zu befassen.
NATO Brief fragt zwei hochrangige Vertreter der NATO und der EU nach ihren Ansichten bezüglich Partnerschaften und ob sie sich vorstellen könnten, die gegenseitige Partnerschaft zu intensivieren.
Irland ist seit den 1990er Jahren ein Partner der NATO. Wie passt dies zur berühmten Neutralität des Landes? Und welche Vorteile bringt die Partnerschaft für beide Seiten? NATO Brief hat den Verteidigungsminister von Irland interviewt, um Antworten auf diese Fragen zu erhalten.
Afghanistan ist nicht die einzige Operation, bei der die NATO sich mit Partnern verbündet hat. In dieser Fotostory sehen wir einige Beispiele für die Zusammenarbeit zwischen Partnern und der NATO.
Stanley Sloan nimmt einen bewusst provozierenden Standpunkt zu der Frage ein, ob alle Seiten in gleichem Maße von der Partnerschaft zwischen neutralen Staaten und der NATO profitieren. Hier umreißt er die Vor- und Nachteile des Arrangements für die Länder und das Bündnis.
Die schwedischen Streitkräfte sind bereits seit über 50 Jahren nicht mehr an Kampfeinsätzen beteiligt gewesen. Seit den 1990er Jahren waren sie jedoch bereit, an zahlreichen NATO-Operationen teilzunehmen. Ryan Hendrickson argumentiert hier, dass Schweden als besonderer NATO-Partner bezeichnet werden sollte.
Neu beim NATO Brief?

1999 fand das 50. NATO-Gipfeltreffen in Washington statt. Zu den Staatschefs gehörten zum damaligen Zeitpunkt unter anderem Bill Clinton, Tony Blair und Jacques Chirac. Vor dem Hintergrund der humanitären Katastrophe im Kosovo bekräftigten die Staatsführer einen Bericht mit dem Titel „Towards a partnership for the 21st century“. Damals wussten sie nicht, wie wichtig dieses Thema noch werden sollte.

1999 fand das 50. NATO-Gipfeltreffen in Washington statt. Zu den Staatschefs gehörten zum damaligen Zeitpunkt unter anderem Bill Clinton, Tony Blair und Jacques Chirac. Vor dem Hintergrund der humanitären Katastrophe im Kosovo bekräftigten die Staatsführer einen Bericht mit dem Titel „Towards a partnership for the 21st century“. Damals wussten sie nicht, wie wichtig dieses Thema noch werden sollte.

Im vergangenen Jahr hielt die NATO ihr bislang größtes Gipfeltreffen in Chicago ab. Aufgrund der Anzahl teilnehmender Partner waren alle Zahlen aufgebläht. Tatsächlich waren mehr Vertreter von Nicht-NATO-Staaten als von NATO-Staaten anwesend. Die Nicht-NATO-Staaten reichten dabei von Japan bis El Salvador, von der Mongolei bis zur Schweiz und von Schweden bis Usbekistan.

Und es waren nicht nur Länder anwesend. Die UNO war durch Generalsekretär Ban Ki Moon, die EU durch den Präsidenten des Europäischen Rates van Rompuy vertreten.

Wegen Partnerschaften wie diesen war dieses Ereignis so wichtig. Und es wurde auch über eine breitere Palette von Themen gesprochen – von den Ergebnissen der Befreiung in Libyen bis hin zu den Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise.

Betrachtet man die Unterschiede zwischen den Gipfeltreffen in Washington und in Chicago, so fällt es schwer zu glauben, dass die beiden Treffen nur durch 13 Jahre getrennt sind. Wegen Partnerschaften und wegen der Frage, wie diese am besten zu nutzen sind, liegen nämlich Welten zwischen den beiden Gipfeltreffen.

In dieser Ausgabe des NATO Brief untersuchen wir, wie sich die Partnerschaften entwickeln können. Wir erfahren, was die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Baroness Ashton, und der Oberste Alliierte Befehlshaber für Fragen der Umgestaltung der NATO, General Jean-Paul Paloméros, denken. Und wir werfen einen Blick auf einige Sonderfälle – wie Irland und Schweden – und analysieren, ob und wie die Partnerschaften auf beiden Seiten von Vorteil gewesen sind.

Paul King

Zitate
Winston Churchill (1874 – 1965)
Britischer Politiker und ehemaliger Premierminister des Vereinigten Königreichs
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