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UNSCR 1325: ein glücklicher 10. Geburtstag?

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Vor 10 Jahren haben die Vereinten Nationen zu stärkerer Beteiligung von Frauen in der Konfliktbewältigung, zu größerem Respekt für Frauenrechte in Konfliktregionen und zu besseren Perspektiven für Frauen in friedenserhaltenden Missionen aufgerufen. Welchen Unterschied hat dies für das Schicksal der Frauen ausgemacht?

 Untertitel: An / Aus

Frauen und weibliche Kinder sind die ersten Opfer jedes Krieges.

Wir werden normalerweise als Element der Kriegsführung benutzt.

In Konflikten stehen Frauen immer ganz unten,

unter wirklich widrigen Umständen.

Die Resolution 1325 deckt eine ganze Menge ab.

Unter anderem die Frage, wie wir

Frauen vor Ort als

Teil der lokalen Bevölkerung schützen können.

Betrachtet man dies unter dem Blickwinkel

der Machtausübung,

geht es darum, die Einstellungen zu ändern und

die Machtverhältnisse zu verändern.

Die UN-Resolution 1325 war ein Meilenstein.

Für die Bekämpfung der sexuellen Gewalt gegen Frauen

ist sie die wichtigste Resolution überhaupt.

In Spanien beispielsweise haben wir

einen besonderen Aktionsplan zur

Umsetzung der Resolution, und ich kann Ihnen sagen,

dass dies sehr wichtig gewesen ist. Ich möchte auch

die Bemühungen der NATO zur Umsetzung dieser Resolution

in unseren friedenserhaltenden Maßnahmen betonen.

Wenn wir unsere Mission in Afghanistan betrachten,

wird deutlich, dass weibliche Soldaten tatsächlich in der Lage sind,

mit der Bevölkerung vor Ort zu reden.

Den Frauen wird erlaubt, mit unseren weiblichen Soldaten zu reden,

aber nicht mit unseren männlichen Soldaten.

Dies ist also eine Gelegenheit, die Bevölkerung zu erreichen,

und zwar auf die richtige Weise, ohne die Kultur oder die Religion zu verletzen.

Im Allgemeinen besagt die Statistik, dass Frauen

ein besseres Gefühl für die Schaffung,

Aufrechterhaltung und Förderung von Frieden besitzen.

Eine unserer besten Fähigkeiten ist die Dialog- und Konsensbereitschaft.

Kein Land kann 50 % seiner Intelligenz und seines Wissens,

d. h. seine Frauen, außen vor lassen.

Bei unseren Planungen und bei der Ausbildung unserer Soldaten,

sollten wir bedenken, dass die Einbindung von Frauen

ein besseres Klima schafft und uns Gelegenheiten bietet,

die wir mit ausschließlich männlichen Soldaten nicht hätten.

In Spanien war es noch vor zwanzig Jahren verboten,

als Frau ins Militär aufgenommen zu werden.

Nun sind 12 % unserer Streitkräfte Frauen,

und 9 % nehmen an Operationen teil.

Gemessen an der Anzahl von Frauen in den Streitkräften

steht Spanien in der Europäischen Union nun an zweiter Stelle.

Darauf sind wir sehr stolz.

Frauen sind an der Front, bei Operationen sehr wichtig,

beispielsweise in Afghanistan, bei der NATO-Mission ISAF.

Wenn unser vorrangiges Ziel darin besteht, die Herzen der afghanischen Bevölkerung zu gewinnen,

benötigen wir eine Verbindung zwischen den Frauen an der Front

und der weiblichen afghanischen Bevölkerung.

Andernfalls wäre es uns unmöglich, die meisten

unserer Programme umzusetzen, um diese Mission abzuschließen.

Und wir brauchen dafür keine Feierlichkeit.

Denn wir tun dies täglich bei der Ausbildung unserer Soldaten,

bei der Planung von Missionen. Wir müssen es in unseren

gesamten Umgang mit dem Militär einbinden.

Und dies ist die optimale Vorgehensweise.

Statt nur beispielsweise jedes zehnte Jahr zu feiern,

sollten wir dies tagtäglich tun.

Frauen und weibliche Kinder sind die ersten Opfer jedes Krieges.

Wir werden normalerweise als Element der Kriegsführung benutzt.

In Konflikten stehen Frauen immer ganz unten,

unter wirklich widrigen Umständen.

Die Resolution 1325 deckt eine ganze Menge ab.

Unter anderem die Frage, wie wir

Frauen vor Ort als

Teil der lokalen Bevölkerung schützen können.

Betrachtet man dies unter dem Blickwinkel

der Machtausübung,

geht es darum, die Einstellungen zu ändern und

die Machtverhältnisse zu verändern.

Die UN-Resolution 1325 war ein Meilenstein.

Für die Bekämpfung der sexuellen Gewalt gegen Frauen

ist sie die wichtigste Resolution überhaupt.

In Spanien beispielsweise haben wir

einen besonderen Aktionsplan zur

Umsetzung der Resolution, und ich kann Ihnen sagen,

dass dies sehr wichtig gewesen ist. Ich möchte auch

die Bemühungen der NATO zur Umsetzung dieser Resolution

in unseren friedenserhaltenden Maßnahmen betonen.

Wenn wir unsere Mission in Afghanistan betrachten,

wird deutlich, dass weibliche Soldaten tatsächlich in der Lage sind,

mit der Bevölkerung vor Ort zu reden.

Den Frauen wird erlaubt, mit unseren weiblichen Soldaten zu reden,

aber nicht mit unseren männlichen Soldaten.

Dies ist also eine Gelegenheit, die Bevölkerung zu erreichen,

und zwar auf die richtige Weise, ohne die Kultur oder die Religion zu verletzen.

Im Allgemeinen besagt die Statistik, dass Frauen

ein besseres Gefühl für die Schaffung,

Aufrechterhaltung und Förderung von Frieden besitzen.

Eine unserer besten Fähigkeiten ist die Dialog- und Konsensbereitschaft.

Kein Land kann 50 % seiner Intelligenz und seines Wissens,

d. h. seine Frauen, außen vor lassen.

Bei unseren Planungen und bei der Ausbildung unserer Soldaten,

sollten wir bedenken, dass die Einbindung von Frauen

ein besseres Klima schafft und uns Gelegenheiten bietet,

die wir mit ausschließlich männlichen Soldaten nicht hätten.

In Spanien war es noch vor zwanzig Jahren verboten,

als Frau ins Militär aufgenommen zu werden.

Nun sind 12 % unserer Streitkräfte Frauen,

und 9 % nehmen an Operationen teil.

Gemessen an der Anzahl von Frauen in den Streitkräften

steht Spanien in der Europäischen Union nun an zweiter Stelle.

Darauf sind wir sehr stolz.

Frauen sind an der Front, bei Operationen sehr wichtig,

beispielsweise in Afghanistan, bei der NATO-Mission ISAF.

Wenn unser vorrangiges Ziel darin besteht, die Herzen der afghanischen Bevölkerung zu gewinnen,

benötigen wir eine Verbindung zwischen den Frauen an der Front

und der weiblichen afghanischen Bevölkerung.

Andernfalls wäre es uns unmöglich, die meisten

unserer Programme umzusetzen, um diese Mission abzuschließen.

Und wir brauchen dafür keine Feierlichkeit.

Denn wir tun dies täglich bei der Ausbildung unserer Soldaten,

bei der Planung von Missionen. Wir müssen es in unseren

gesamten Umgang mit dem Militär einbinden.

Und dies ist die optimale Vorgehensweise.

Statt nur beispielsweise jedes zehnte Jahr zu feiern,

sollten wir dies tagtäglich tun.

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