SPRACHE
Übersetzungsbedingt geht die deutsche Ausgabe des NATO Briefs etwa zwei Wochen nach der englischen Fassung online.
Über den NATO Brief
Anweisungen zur Unterbreitung von Beiträgen
Urheberrechtliche Informationen
Das Redaktionsteam
 RSS
Diesen Artikel an einen Freund senden
NATO Brief abonnieren
  

Die Weltwirtschaft im Jahr 2011: Aufschwung oder Abschwung?

Get the Flash Player to see this player.

Die Auswirkungen der globalen Rezession haben sich in nahezu jedem Sektor bemerkbar gemacht. Verteidigung und Sicherheit müssen Einschnitte hinnehmen, und dies wird auch noch eine Weile so bleiben. Besteht im Jahr 2011 Hoffnung auf Verbesserung? Wir haben einen Experten vom Internationalen Währungsfonds gefragt, wie die Wirtschaft wohl reagieren wird.

 Untertitel: An / Aus

Ich denke, dass die Weltwirtschaft

sich langsam erholt und

dass sie in Bezug auf die Entwicklung

mehr oder weniger unseren

Erwartungen entspricht.

Allerdings ist diese Erholung

sehr zerbrechlich

und sehr unausgewogen - natürlich

wollen wir das nicht.

Für dieses Jahr prognostizieren wir 4,8 %

Wachstum und 4,2 % für das nächste Jahr.

Dieses Wachstum kommt vor allem aus

Schwellen- und Entwicklungsländern.

Diese Volkswirtschaften haben die

Krise gut überstanden,

und die wirtschaftliche Aktivität

wächst recht robust,

anders als in den Industriestaaten,

in denen die Erholung schleppend verläuft.

Innerhalb des IMF hat sich auf dem

letzten Gipfeltreffen der Führung

eine Vereinbarung zur

Änderung der Quoten und

der Quoten-Arrangements

innerhalb des IMF herausgeschält,

und nun werden wir wohl zum ersten Mal

die BRIC-Staaten in den

Top-10-Ländern des IMF sehen,

was das Wachstum ihrer

Wirtschaftsmacht widerspiegelt,

das wir jüngst beobachtet haben.

Es ist viel über Währungskriege

gesprochen worden,

doch ich denke da gern in

einfacheren Begriffen.

Die angemessene Antwort auf

den Wandel in der Nachfrage besteht

für viele Länder darin, ihre Währung

aufwerten zu lassen.

Es geht also nur um diese

Neuausrichtung von Währungen,

die ein Teil der benötigten

Anpassung ist,

welche wir auf globaler Ebene

umsetzen müssen.

Es ist sogar noch wichtiger,

die mittel- bis langfristigen

Probleme anzugehen.

Ich denke an altersspezifische Ausgaben

und die Lösung einiger dieser Probleme,

und Reformen der Ansprüche können

in dieser Hinsicht helfen.

Das Vertrauen der Verbraucher liegt

in Schwellenländern auf

recht hohem Niveau,

und gerade diesen Volkswirtschaften

geht es gut.

In vielen

Industriestaaten

ist das Problem viel akuter.

Obwohl wir weit von dem Tiefpunkt

entfernt sind, den wir zu Zeiten

der Krise erreicht hatten.

Das Vertrauen der Verbraucher

wird in verschiedenen Ländern

von verschiedenen Faktoren

angetrieben.

Ich denke, dass es sich gerade

in den USA stabilisiert,

und eine Erholung auf dem

Wohnungsbaumarkt wird wichtig sein.

Ich bin zuversichtlich. Ich glaube, dass

die Krise eine Reihe von Mängeln

und Lücken in den gesetzlichen

Rahmenbedingungen,

in den Finanzsystemen,

in den Wirtschaftssystemen

aufgezeigt hat,

wodurch die Menschen sich der

Probleme stärker bewusst geworden sind.

Und weil wir nun mit diesen

schwierigen Problemen konfrontiert sind,

setzt sich die Einsicht durch, dass es

keine schnelle Lösung geben wird.

Ich denke, dass die Weltwirtschaft

sich langsam erholt und

dass sie in Bezug auf die Entwicklung

mehr oder weniger unseren

Erwartungen entspricht.

Allerdings ist diese Erholung

sehr zerbrechlich

und sehr unausgewogen - natürlich

wollen wir das nicht.

Für dieses Jahr prognostizieren wir 4,8 %

Wachstum und 4,2 % für das nächste Jahr.

Dieses Wachstum kommt vor allem aus

Schwellen- und Entwicklungsländern.

Diese Volkswirtschaften haben die

Krise gut überstanden,

und die wirtschaftliche Aktivität

wächst recht robust,

anders als in den Industriestaaten,

in denen die Erholung schleppend verläuft.

Innerhalb des IMF hat sich auf dem

letzten Gipfeltreffen der Führung

eine Vereinbarung zur

Änderung der Quoten und

der Quoten-Arrangements

innerhalb des IMF herausgeschält,

und nun werden wir wohl zum ersten Mal

die BRIC-Staaten in den

Top-10-Ländern des IMF sehen,

was das Wachstum ihrer

Wirtschaftsmacht widerspiegelt,

das wir jüngst beobachtet haben.

Es ist viel über Währungskriege

gesprochen worden,

doch ich denke da gern in

einfacheren Begriffen.

Die angemessene Antwort auf

den Wandel in der Nachfrage besteht

für viele Länder darin, ihre Währung

aufwerten zu lassen.

Es geht also nur um diese

Neuausrichtung von Währungen,

die ein Teil der benötigten

Anpassung ist,

welche wir auf globaler Ebene

umsetzen müssen.

Es ist sogar noch wichtiger,

die mittel- bis langfristigen

Probleme anzugehen.

Ich denke an altersspezifische Ausgaben

und die Lösung einiger dieser Probleme,

und Reformen der Ansprüche können

in dieser Hinsicht helfen.

Das Vertrauen der Verbraucher liegt

in Schwellenländern auf

recht hohem Niveau,

und gerade diesen Volkswirtschaften

geht es gut.

In vielen

Industriestaaten

ist das Problem viel akuter.

Obwohl wir weit von dem Tiefpunkt

entfernt sind, den wir zu Zeiten

der Krise erreicht hatten.

Das Vertrauen der Verbraucher

wird in verschiedenen Ländern

von verschiedenen Faktoren

angetrieben.

Ich denke, dass es sich gerade

in den USA stabilisiert,

und eine Erholung auf dem

Wohnungsbaumarkt wird wichtig sein.

Ich bin zuversichtlich. Ich glaube, dass

die Krise eine Reihe von Mängeln

und Lücken in den gesetzlichen

Rahmenbedingungen,

in den Finanzsystemen,

in den Wirtschaftssystemen

aufgezeigt hat,

wodurch die Menschen sich der

Probleme stärker bewusst geworden sind.

Und weil wir nun mit diesen

schwierigen Problemen konfrontiert sind,

setzt sich die Einsicht durch, dass es

keine schnelle Lösung geben wird.

Diesen Artikel mit anderen teilen:    DiggIt   MySpace   Facebook   Delicious   Permalink