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Wachsende Befürchtungen: die gesteigerte Angst vor den Absichten Nordkoreas nach dessen unterirdischem Nukleartest im Mai 2009 hat noch zugenommen. Danach hat Nordkorea einen Testabschuss von Kurzstreckenraketen vorgenommen, bei dem eine südkoreanische Korvette versenkt und eine südkoreanische Insel beschossen wurde, wobei das Militär und die Zivilbevölkerung Opfer zu beklagen hatten. Da in Nordkorea vermutlich gerade die Machtübergabe an den Sohn des Diktators Kim Jong-il vorbereitet wird, ist das Land zurzeit noch unvorhersehbarer als sonst.

Im April trafen sich Staats- und Regierungschefs aus aller Welt in Washington, um sich erneut mit wichtigen nuklearen Sicherheitsbedrohungen auseinanderzusetzen. Dies führte zu Vereinbarungen mit Blick auf eine bessere Sicherung von Nuklearmaterial, zu ersten Entscheidungen zur Verringerung der Kernwaffenarsenale sowie zu Maßnahmen, um zu vermeiden, dass Terroristen in den Besitz von kernwaffenfähigem Material kommen.

Auch 2010 gab es weiterhin Befürchtungen betreffend Sicherheitsbedrohungen, die vom Jemen ausgehen oder dort zu verorten sind. Nach Angriffen wie jenem auf Fort Hood im Jahr 2009 umfassten die neuen Bedrohungen 2010 unter anderem Bomben, die in Druckerpatronen versteckt waren. Der Einfluss radikalislamischer Kleriker wurde bei einem mörderischen Angriff in Fort Hood (USA) deutlich sichtbar. Nidal Malik Hassan, der in diesem Stützpunkt arbeitete, richtete seine Waffe gegen seine Kollegen und tötete 13 Menschen. Vor dem Anschlag hatte Hassan mehrere E-Mails mit dem im Jemen lebenden radikalen Kleriker Anwar al-Awlaki, dem 'Bin Laden des Internet', gewechselt.

© REUTERS

Im Oktober 2010 wurde der 10. Jahrestag des Versuchs der Vereinten Nationen zur Schaffung einer Plattform für eine bessere Integration von Frauen in sicherheitspolitische Strukturen begangen (die so genannte UNSCR 1325). Es wurden große Schritte vollzogen. So ist bereits in Spanien jeder achte Angehörige der Streitkräfte eine Frau. Und auch in Afghanistan haben Frauen sich als unverzichtbar zur Überbrückung kultureller Unterschiede erwiesen. Doch immer noch leiden Frauen unverhältnismäßig stark unter den Auswirkungen von Kriegen.

'Change is coming to America' lautete einer der berühmten Wahlslogans von Präsident Obama. Doch 2010 fand ein völlig anderer Wandel statt. Als Gegenreaktion auf den wirtschaftlichen Abschwung und einige landesinterne Reformen setzte die neue, radikale Tea Party in der Wählergunst zum Höhenflug an; einige ihrer Mitglieder wurden gewählt. Nun sind sicherheitspolitische Vereinbarungen wie der neue SALT-Vertrag zum Streitpunkt in der US-Politik geworden.

Im November verabschiedete die NATO auf dem Gipfeltreffen in Lissabon ihr neues Strategisches Konzept. Auf dem Gipfel trafen sich ebenfalls die Spitzen der Vereinten Nationen, der EU, Russland und Afghanistan, und es gab zahlreiche Beispiele für die neue Bereitschaft zur Zusammenarbeit, um wichtige globale Sicherheitsfragen gemeinsam zu lösen.

© NATO

Und schließlich fand 2010 auch die jüngste Fußballweltmeisterschaft statt. In unserer Sonderausgabe zu den Verbindungen zwischen der Sicherheit und diesem wundervollen Spiel verrieten wir, dass Osama bin Laden Arsenal-Fan ist. Während seines London-Besuchs im Jahr 1994 besuchte er mehrere Spiele im Highbury-Stadion von Arsenal. Als der Club nach dem 11. September von seinem berühmten Fan erfuhr, veröffentlichte Arsenal London ein Statement, welches besagte, dass Bin Laden beim Club nicht mehr willkommen sei.

Wachsende Befürchtungen: die gesteigerte Angst vor den Absichten Nordkoreas nach dessen unterirdischem Nukleartest im Mai 2009 hat noch zugenommen. Danach hat Nordkorea einen Testabschuss von Kurzstreckenraketen vorgenommen, bei dem eine südkoreanische Korvette versenkt und eine südkoreanische Insel beschossen wurde, wobei das Militär und die Zivilbevölkerung Opfer zu beklagen hatten. Da in Nordkorea vermutlich gerade die Machtübergabe an den Sohn des Diktators Kim Jong-il vorbereitet wird, ist das Land zurzeit noch unvorhersehbarer als sonst.

Im April trafen sich Staats- und Regierungschefs aus aller Welt in Washington, um sich erneut mit wichtigen nuklearen Sicherheitsbedrohungen auseinanderzusetzen. Dies führte zu Vereinbarungen mit Blick auf eine bessere Sicherung von Nuklearmaterial, zu ersten Entscheidungen zur Verringerung der Kernwaffenarsenale sowie zu Maßnahmen, um zu vermeiden, dass Terroristen in den Besitz von kernwaffenfähigem Material kommen.

Auch 2010 gab es weiterhin Befürchtungen betreffend Sicherheitsbedrohungen, die vom Jemen ausgehen oder dort zu verorten sind. Nach Angriffen wie jenem auf Fort Hood im Jahr 2009 umfassten die neuen Bedrohungen 2010 unter anderem Bomben, die in Druckerpatronen versteckt waren. Der Einfluss radikalislamischer Kleriker wurde bei einem mörderischen Angriff in Fort Hood (USA) deutlich sichtbar. Nidal Malik Hassan, der in diesem Stützpunkt arbeitete, richtete seine Waffe gegen seine Kollegen und tötete 13 Menschen. Vor dem Anschlag hatte Hassan mehrere E-Mails mit dem im Jemen lebenden radikalen Kleriker Anwar al-Awlaki, dem 'Bin Laden des Internet', gewechselt.

© REUTERS

Im Oktober 2010 wurde der 10. Jahrestag des Versuchs der Vereinten Nationen zur Schaffung einer Plattform für eine bessere Integration von Frauen in sicherheitspolitische Strukturen begangen (die so genannte UNSCR 1325). Es wurden große Schritte vollzogen. So ist bereits in Spanien jeder achte Angehörige der Streitkräfte eine Frau. Und auch in Afghanistan haben Frauen sich als unverzichtbar zur Überbrückung kultureller Unterschiede erwiesen. Doch immer noch leiden Frauen unverhältnismäßig stark unter den Auswirkungen von Kriegen.

'Change is coming to America' lautete einer der berühmten Wahlslogans von Präsident Obama. Doch 2010 fand ein völlig anderer Wandel statt. Als Gegenreaktion auf den wirtschaftlichen Abschwung und einige landesinterne Reformen setzte die neue, radikale Tea Party in der Wählergunst zum Höhenflug an; einige ihrer Mitglieder wurden gewählt. Nun sind sicherheitspolitische Vereinbarungen wie der neue SALT-Vertrag zum Streitpunkt in der US-Politik geworden.

Im November verabschiedete die NATO auf dem Gipfeltreffen in Lissabon ihr neues Strategisches Konzept. Auf dem Gipfel trafen sich ebenfalls die Spitzen der Vereinten Nationen, der EU, Russland und Afghanistan, und es gab zahlreiche Beispiele für die neue Bereitschaft zur Zusammenarbeit, um wichtige globale Sicherheitsfragen gemeinsam zu lösen.

© NATO

Und schließlich fand 2010 auch die jüngste Fußballweltmeisterschaft statt. In unserer Sonderausgabe zu den Verbindungen zwischen der Sicherheit und diesem wundervollen Spiel verrieten wir, dass Osama bin Laden Arsenal-Fan ist. Während seines London-Besuchs im Jahr 1994 besuchte er mehrere Spiele im Highbury-Stadion von Arsenal. Als der Club nach dem 11. September von seinem berühmten Fan erfuhr, veröffentlichte Arsenal London ein Statement, welches besagte, dass Bin Laden beim Club nicht mehr willkommen sei.

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