Lissabon: die perfekte Geburtsstätte für das neue Strategische Konzept der NATO?

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Während einige der weltweit führenden Personen in Lissabon eintreffen, um das neue Strategische Konzept der NATO festzuschreiben, untersucht NATO Brief die Frage, ob diese Stadt der perfekte Ort für die Unterzeichnung dieses Konzepts ist.

 Untertitel: An / Aus

Während einige der weltweit

führenden Personen in Lissabon eintreffen,

um das neue Strategische Konzept

der NATO festzuschreiben,

untersucht NATO Brief die Frage,

ob diese Stadt der perfekte Ort

für die Unterzeichnung dieses Konzepts ist.

Lissabon ist eine Stadt, die -

wie das neue Strategische Konzept -

Altes mit Neuem verbindet.

Wie die NATO ihr

neues Dokument aufbaut,

ist auch Lissabon für seine

eigenen Bauwerke bekannt.

Und nicht nur für seine Bauwerke.

Es ist die Stadt, in der zwei wichtige

EU-Verträge unterzeichnet wurden.

Und nun ist die NATO an der Reihe.

Während zahlreiche Führungspersonen

in Lissabon eintreffen, erinnert

vieles in der Stadt daran,

wie stark sich einige Sicherheitsthemen

gewandelt haben.

Andere haben sich nicht verändert.

Die Stadt kennt die Bedeutung

von Sicherheit aus eigener Erfahrung.

Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte

mehrmals von verschiedenen

Völkern angegriffen, darunter

Römer und Mauren.

Sie hat ihre Verteidigung,

darunter das berühmte Castelo di São Jorge,

aufgebaut, um sich zu schützen.

Doch die Zeiten haben sich geändert.

Dies war z. B. ein Punkt, der sich früher

hervorragend zur Verteidigung eignete:

nahe am Seehandel; leicht zu verteidigendes,

hoch gelegenes Land; meilenweite Sicht.

Im 21. Jahrhundert sind diese

Merkmale jedoch weniger wichtig.

Heute ist eine Firewall häufig

wichtiger als ein Festungswall.

Doch auch in unserer modernen,

globalisierten Welt sind nicht

alle Bedrohungen aus alten Zeiten

verschwunden.

Kaum ein Ort versinnbildlicht eine globalisierte,

vernetzte Welt besser

als ein Hafen.

Hier in Lissabon sind Schiffe

aus aller Welt Teil der 90 %

des Welthandels, der auf dem Seeweg

stattfindet.

Diese Zahl ist massiv gestiegen,

als neue Märkte erschlossen wurden.

Doch Häfen verdeutlichen nicht

nur die Entwicklung durch die Globalisierung,

sondern erinnern auch, dass manche

Bedrohungen nicht verschwunden sind,

sondern sich nur an die modernen

Zeiten angepasst haben.

Ein Beispiel: in früheren Zeiten wären

Schiffe, die aus dem Hafen von Lissabon ausliefen,

vor möglichen Piratenangriffen

auf der Hut gewesen.

Und heute sind Schiffe, die aus dem

Hafen von Lissabon auslaufen,

weiterhin vor modernen Piraten auf der Hut,

obwohl diese weiter weg sind -

diese Bedrohung besteht auch heute noch.

Lissabon ist das Krisenmanagement

gewohnt, hat die Stadt doch

bereits mehrere Erdbeben erlebt,

das schlimmste im Jahr 1755.

Und schließlich ist Lissabon

die westlichste Hauptstadt Europas.

Die Jesus-Statue blickt über den

Atlantischen Ozean hinaus

zu ihrem Gegenstück auf der anderen Seite -

und so dürften viele denken, dass es

angebracht ist, die nächste Phase des

Bündnisses an der Küste von Lissabon einzuläuten.

Während einige der weltweit

führenden Personen in Lissabon eintreffen,

um das neue Strategische Konzept

der NATO festzuschreiben,

untersucht NATO Brief die Frage,

ob diese Stadt der perfekte Ort

für die Unterzeichnung dieses Konzepts ist.

Lissabon ist eine Stadt, die -

wie das neue Strategische Konzept -

Altes mit Neuem verbindet.

Wie die NATO ihr

neues Dokument aufbaut,

ist auch Lissabon für seine

eigenen Bauwerke bekannt.

Und nicht nur für seine Bauwerke.

Es ist die Stadt, in der zwei wichtige

EU-Verträge unterzeichnet wurden.

Und nun ist die NATO an der Reihe.

Während zahlreiche Führungspersonen

in Lissabon eintreffen, erinnert

vieles in der Stadt daran,

wie stark sich einige Sicherheitsthemen

gewandelt haben.

Andere haben sich nicht verändert.

Die Stadt kennt die Bedeutung

von Sicherheit aus eigener Erfahrung.

Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte

mehrmals von verschiedenen

Völkern angegriffen, darunter

Römer und Mauren.

Sie hat ihre Verteidigung,

darunter das berühmte Castelo di São Jorge,

aufgebaut, um sich zu schützen.

Doch die Zeiten haben sich geändert.

Dies war z. B. ein Punkt, der sich früher

hervorragend zur Verteidigung eignete:

nahe am Seehandel; leicht zu verteidigendes,

hoch gelegenes Land; meilenweite Sicht.

Im 21. Jahrhundert sind diese

Merkmale jedoch weniger wichtig.

Heute ist eine Firewall häufig

wichtiger als ein Festungswall.

Doch auch in unserer modernen,

globalisierten Welt sind nicht

alle Bedrohungen aus alten Zeiten

verschwunden.

Kaum ein Ort versinnbildlicht eine globalisierte,

vernetzte Welt besser

als ein Hafen.

Hier in Lissabon sind Schiffe

aus aller Welt Teil der 90 %

des Welthandels, der auf dem Seeweg

stattfindet.

Diese Zahl ist massiv gestiegen,

als neue Märkte erschlossen wurden.

Doch Häfen verdeutlichen nicht

nur die Entwicklung durch die Globalisierung,

sondern erinnern auch, dass manche

Bedrohungen nicht verschwunden sind,

sondern sich nur an die modernen

Zeiten angepasst haben.

Ein Beispiel: in früheren Zeiten wären

Schiffe, die aus dem Hafen von Lissabon ausliefen,

vor möglichen Piratenangriffen

auf der Hut gewesen.

Und heute sind Schiffe, die aus dem

Hafen von Lissabon auslaufen,

weiterhin vor modernen Piraten auf der Hut,

obwohl diese weiter weg sind -

diese Bedrohung besteht auch heute noch.

Lissabon ist das Krisenmanagement

gewohnt, hat die Stadt doch

bereits mehrere Erdbeben erlebt,

das schlimmste im Jahr 1755.

Und schließlich ist Lissabon

die westlichste Hauptstadt Europas.

Die Jesus-Statue blickt über den

Atlantischen Ozean hinaus

zu ihrem Gegenstück auf der anderen Seite -

und so dürften viele denken, dass es

angebracht ist, die nächste Phase des

Bündnisses an der Küste von Lissabon einzuläuten.

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