Zueinander finden: Warum ein umfassender Ansatz so wichtig ist

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Eines der Ziele des Lissabon-Gipfels der NATO bestand darin, eine bessere Koordination zwischen den militärischen und zivilen Organisationen anzustreben. Warum? Weil das Ergebnis für alle von Vorteil ist.

 Untertitel: An / Aus

Eine der Zielsetzungen des

Gipfels von Lissabon bestand darin,

eine bessere Koordination zwischen

militärischen und zivilen Organisationen zu suchen.

Warum? Weil das Ergebnis für alle

von Vorteil ist.

Was sind denn diese Vorteile?

Medizinische Versorgung.

- Sauberes Wasser und Elektrizität.

Finanzielle Unterstützung zum Aufbau

einer physischen Infrastruktur.

Grundlegende Gesundheitsfürsorge.

Kann mein Kind zur Schule gehen?

Der Sondergesandte der Vereinten Nationen

in Afghanistan

ist Staffan de Mistura.

Er hat Jahrzehnte lang viele

Konflikte in aller Welt gesehen.

Auf welchem Gebiet würde

Afghanistan den größten Nutzen

aus einem vernetzten Ansatz ziehen?

Governance, ganz zweifellos; darum geht es hier.

Mit anderen Worten: wenn eine Provinz

oder ein Bezirk

von einer militärischen Führung - z. B. die PRT -

zu einer zivilen Lenkung

und dann an eine afghanische Regierung

übergeht, lautet die Frage:

Wird der Gouverneur dies schaffen?

Der Fachbegriff für diese Koordination

ist der umfassende Ansatz.

Was bedeutet das?

Beim umfassenden Ansatz geht es darum,

dass die NATO wie

ein Lego-Baustein mit anderen Organisationen

wie der EU,

den Vereinten Nationen, aber auch mit der Weltbank

oder großen NGO 'zusammenklicken' kann.

Im Laufe der Jahre -

Norwegen hat schon früh über den

umfassenden Ansatz gesprochen -

sehen wir immer mehr Länder, die

diese Notwendigkeit einsehen.

Wie hat der umfassende Ansatz

in Afghanistan funktioniert,

und welche Schwierigkeiten

hat es gegeben?

Die Herausforderung, eine solche

Operation sowohl auf ziviler

als auch auf militärischer Seite

zu koordinieren, ist gewaltig.

Die Koordination kann und

sollte verbessert werden.

Wie schafft man dies mit über 50

beteiligten Ländern,

Dutzenden internationalen Organisationen,

Hunderten NGO...

Dies ist eine komplizierte Aufgabe.

Die NATO engagiert sich für einen

umfassenden Ansatz

in ihrem neuen Mission Statement.

Die Mission in Afghanistan verlagert sich

zu einer übergangsorierten Phase.

Wie wichtig wird der

umfassende Ansatz

für diesen Übergang in

Afghanistan sein?

Er wird von größter Bedeutung sein.

Aber auch die Koordination zwischen

den Ausländern und den Afghanen wird

ausschlaggebend sein.

Denn schließlich ist die Ausbildung

ja für die Afghanen.

Lektionen, die wir in Afghanistan

gelernt haben, haben uns zu dem

im Strategischen Konzept genannten

umfassenden Ansatz gebracht.

Manche Organisationen sind in

bestimmten Gebieten weitaus fähiger

oder stärker interessiert.

In Bezug auf Wahlen ist dies die UN,

aber immer häufiger zusammen mit der EU.

Für die Ausbildung der Polizei sind

es die NATO und die EU.

Für die militärische Ausbildung

ist es eher die ISAF.

Der umfassende Ansatz ist übrigens

keine neue Idee - sondern eine Idee,

für die die Zeit reif war.

Ich war bereits in 18 Konfliktumgebungen,

und ich erinnere mich, dass ich zum ersten Mal

eine Kombination von militärischen und

zivilen Fähigkeiten in Äthiopien während der Hungerkatastrophe 1984 gesehen habe,

als ich die Airdrop-Operationen

zwischen der NATO und dem Warschauer

Pakt gemeinsam organisierte.

Der Ansatz hat vielleicht zu

einer anderen Geisteshaltung

für die Planung künftiger Operationen geführt.

Vor Beginn einer militärischen

Operation müssen wir bedenken:

Wie können wir zivile Organisationen

und Entwicklungshilfeorganisationen

einbinden, so dass wir eine gemeinsame

Operation ausführen können,

die nicht nur militärisch und nicht nur zivil ist,

sondern eben vernetzt.

Der umfassende Ansatz:

ein logischer Gedanke mit vielen Vorteilen,

der viel Unterstützung erfährt.

Es muss nur noch beschlossen werden,

wer was und wen koordiniert.

Das könnte jedoch ein Problem darstellen.

Denn niemand wird gerne koordiniert.

Eine der Zielsetzungen des

Gipfels von Lissabon bestand darin,

eine bessere Koordination zwischen

militärischen und zivilen Organisationen zu suchen.

Warum? Weil das Ergebnis für alle

von Vorteil ist.

Was sind denn diese Vorteile?

Medizinische Versorgung.

- Sauberes Wasser und Elektrizität.

Finanzielle Unterstützung zum Aufbau

einer physischen Infrastruktur.

Grundlegende Gesundheitsfürsorge.

Kann mein Kind zur Schule gehen?

Der Sondergesandte der Vereinten Nationen

in Afghanistan

ist Staffan de Mistura.

Er hat Jahrzehnte lang viele

Konflikte in aller Welt gesehen.

Auf welchem Gebiet würde

Afghanistan den größten Nutzen

aus einem vernetzten Ansatz ziehen?

Governance, ganz zweifellos; darum geht es hier.

Mit anderen Worten: wenn eine Provinz

oder ein Bezirk

von einer militärischen Führung - z. B. die PRT -

zu einer zivilen Lenkung

und dann an eine afghanische Regierung

übergeht, lautet die Frage:

Wird der Gouverneur dies schaffen?

Der Fachbegriff für diese Koordination

ist der umfassende Ansatz.

Was bedeutet das?

Beim umfassenden Ansatz geht es darum,

dass die NATO wie

ein Lego-Baustein mit anderen Organisationen

wie der EU,

den Vereinten Nationen, aber auch mit der Weltbank

oder großen NGO 'zusammenklicken' kann.

Im Laufe der Jahre -

Norwegen hat schon früh über den

umfassenden Ansatz gesprochen -

sehen wir immer mehr Länder, die

diese Notwendigkeit einsehen.

Wie hat der umfassende Ansatz

in Afghanistan funktioniert,

und welche Schwierigkeiten

hat es gegeben?

Die Herausforderung, eine solche

Operation sowohl auf ziviler

als auch auf militärischer Seite

zu koordinieren, ist gewaltig.

Die Koordination kann und

sollte verbessert werden.

Wie schafft man dies mit über 50

beteiligten Ländern,

Dutzenden internationalen Organisationen,

Hunderten NGO...

Dies ist eine komplizierte Aufgabe.

Die NATO engagiert sich für einen

umfassenden Ansatz

in ihrem neuen Mission Statement.

Die Mission in Afghanistan verlagert sich

zu einer übergangsorierten Phase.

Wie wichtig wird der

umfassende Ansatz

für diesen Übergang in

Afghanistan sein?

Er wird von größter Bedeutung sein.

Aber auch die Koordination zwischen

den Ausländern und den Afghanen wird

ausschlaggebend sein.

Denn schließlich ist die Ausbildung

ja für die Afghanen.

Lektionen, die wir in Afghanistan

gelernt haben, haben uns zu dem

im Strategischen Konzept genannten

umfassenden Ansatz gebracht.

Manche Organisationen sind in

bestimmten Gebieten weitaus fähiger

oder stärker interessiert.

In Bezug auf Wahlen ist dies die UN,

aber immer häufiger zusammen mit der EU.

Für die Ausbildung der Polizei sind

es die NATO und die EU.

Für die militärische Ausbildung

ist es eher die ISAF.

Der umfassende Ansatz ist übrigens

keine neue Idee - sondern eine Idee,

für die die Zeit reif war.

Ich war bereits in 18 Konfliktumgebungen,

und ich erinnere mich, dass ich zum ersten Mal

eine Kombination von militärischen und

zivilen Fähigkeiten in Äthiopien während der Hungerkatastrophe 1984 gesehen habe,

als ich die Airdrop-Operationen

zwischen der NATO und dem Warschauer

Pakt gemeinsam organisierte.

Der Ansatz hat vielleicht zu

einer anderen Geisteshaltung

für die Planung künftiger Operationen geführt.

Vor Beginn einer militärischen

Operation müssen wir bedenken:

Wie können wir zivile Organisationen

und Entwicklungshilfeorganisationen

einbinden, so dass wir eine gemeinsame

Operation ausführen können,

die nicht nur militärisch und nicht nur zivil ist,

sondern eben vernetzt.

Der umfassende Ansatz:

ein logischer Gedanke mit vielen Vorteilen,

der viel Unterstützung erfährt.

Es muss nur noch beschlossen werden,

wer was und wen koordiniert.

Das könnte jedoch ein Problem darstellen.

Denn niemand wird gerne koordiniert.

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