Das neue Strategische Konzept der NATO: ein erfolgreicher Balanceakt?

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Das erste Strategische Konzept der NATO in elf Jahren wurde häufig als Balanceakt dargestellt. Wie kann beispielsweise ein Gleichgewicht zwischen neuen und alten Bedrohungen gefunden werden? Wie können die Interessen kleiner Länder und großer Länder in Einklang gebracht werden? Wie wird das Strategische Konzept nun, nach seiner Unterzeichnung, gesehen?

 Untertitel: An / Aus

Das erste Strategische Konzept

der NATO in elf Jahren

wurde häufig als

Balanceakt dargestellt.

Wie wären beispielsweise alte und neue

Bedrohungen in Einklang zu bringen,

wie wären die Interessen von kleinen

und großen Ländern zu vereinen?

Wie wird das Konzept nun

nach seiner Unterzeichnung gesehen?

Mein Land vertritt den Standpunkt,

dass alle Sensibilitäten berücksichtigt

worden sind.

Wir sind praktisch mit dem Strategischen

Konzept zufrieden.

Bei der Ausarbeitung und Vorbereitung

des Strategischen Konzepts

unter Federführung des Generalsekretärs

wurden in dieser Arbeit die Anmerkungen,

die Vorschläge,

die Ansätze unserer Behörden

berücksichtigt.

Und wie geht das Konzept

auf neue Bedrohungen ein,

von der Cybersicherheit bis hin zur

steigenden Anzahl gescheiterter Staaten.

Neue Bedrohungen werden darin

ernst genommen.

Ganz besonders die neuen.

Dies ist im Konzept verankert.

Gescheiterte Staaten kann man nicht

durch eine Militärpräsenz reparieren.

Um einen Staat wiederaufzubauen muss die

Sicherheit unterstützt werden,

dies ist das militärische Element.

Doch es ist noch viel mehr erforderlich.

Wir müssen offen sein für neue

Technologien, neue Strategien

gegen die Cyberkriminalität

und neue Bedrohungen.

Die getroffenen Entscheidungen

werden nicht nur die NATO-Mitgliedstaaten betreffen.

Viele Nicht-NATO-Mitglieder

kämpfen in Afghanistan.

Wie werden die Entscheidungen die

größte Operation der NATO dort beeinflussen?

Falls Sie der Debatte in den

Medien folgen,

klingt es so, als würden überall Truppen

abgezogen. Das ist aber nicht der Fall.

Jeder möchte auf verschiedene

Weise präsent bleiben.

Alle - auch wir - tun das Notwendige,

um den Übergang von einer

Kampfrolle hin zu

einer Unterstützungs- und

Ausbildungsrolle zu schaffen.

Mancherorts geschehen Dinge,

die die Sicherheit unserer Bürger in

allen NATO-Staaten gefährden.

Man kann keine Armee in einer

Woche aufbauen. Dafür braucht man Zeit.

Und ich würde größeren Wert

auf die Qualität der Ausbildung

als auf deren Menge legen.

Das letzte Strategische Konzept

der NATO wurde von nur 19 Ländern verabschiedet.

Diesmal saßen 28 Länder am Tisch.

Wie hat dies die

Entscheidungsfindung beeinflusst?

Ich bin nicht überzeugt,

dass sie schwieriger war.

Ich möchte betonen, dass die zwölf

neuen NATO-Mitgliedstaaten sehr gewillt waren,

ihre Rolle in diesem Prozess zu spielen.

Der Prozess war sehr konzentriert,

fokussiert und perfekt ausgeführt.

Im neuen Konzept der NATO

ist vorgesehen,

dass sie sich mit der

Europäischen Union,

mit der UN, mit regionalen

Sicherheitsorganisationen,

mit Finanzinstituten kurzschließen kann.

Das passt recht gut zueinander.

Und schließlich wurde der

Gipfel in Lissabon als

wichtigstes Gipfeltreffen aller Zeiten

für die NATO bezeichnet.

Ist diese Einschätzung - im Rückblick - zutreffend?

Jeder NATO-Gipfel ist wichtig.

Dieser war sehr wichtig,

der nächste kann noch wichtiger sein.

Das erste Strategische Konzept

der NATO in elf Jahren

wurde häufig als

Balanceakt dargestellt.

Wie wären beispielsweise alte und neue

Bedrohungen in Einklang zu bringen,

wie wären die Interessen von kleinen

und großen Ländern zu vereinen?

Wie wird das Konzept nun

nach seiner Unterzeichnung gesehen?

Mein Land vertritt den Standpunkt,

dass alle Sensibilitäten berücksichtigt

worden sind.

Wir sind praktisch mit dem Strategischen

Konzept zufrieden.

Bei der Ausarbeitung und Vorbereitung

des Strategischen Konzepts

unter Federführung des Generalsekretärs

wurden in dieser Arbeit die Anmerkungen,

die Vorschläge,

die Ansätze unserer Behörden

berücksichtigt.

Und wie geht das Konzept

auf neue Bedrohungen ein,

von der Cybersicherheit bis hin zur

steigenden Anzahl gescheiterter Staaten.

Neue Bedrohungen werden darin

ernst genommen.

Ganz besonders die neuen.

Dies ist im Konzept verankert.

Gescheiterte Staaten kann man nicht

durch eine Militärpräsenz reparieren.

Um einen Staat wiederaufzubauen muss die

Sicherheit unterstützt werden,

dies ist das militärische Element.

Doch es ist noch viel mehr erforderlich.

Wir müssen offen sein für neue

Technologien, neue Strategien

gegen die Cyberkriminalität

und neue Bedrohungen.

Die getroffenen Entscheidungen

werden nicht nur die NATO-Mitgliedstaaten betreffen.

Viele Nicht-NATO-Mitglieder

kämpfen in Afghanistan.

Wie werden die Entscheidungen die

größte Operation der NATO dort beeinflussen?

Falls Sie der Debatte in den

Medien folgen,

klingt es so, als würden überall Truppen

abgezogen. Das ist aber nicht der Fall.

Jeder möchte auf verschiedene

Weise präsent bleiben.

Alle - auch wir - tun das Notwendige,

um den Übergang von einer

Kampfrolle hin zu

einer Unterstützungs- und

Ausbildungsrolle zu schaffen.

Mancherorts geschehen Dinge,

die die Sicherheit unserer Bürger in

allen NATO-Staaten gefährden.

Man kann keine Armee in einer

Woche aufbauen. Dafür braucht man Zeit.

Und ich würde größeren Wert

auf die Qualität der Ausbildung

als auf deren Menge legen.

Das letzte Strategische Konzept

der NATO wurde von nur 19 Ländern verabschiedet.

Diesmal saßen 28 Länder am Tisch.

Wie hat dies die

Entscheidungsfindung beeinflusst?

Ich bin nicht überzeugt,

dass sie schwieriger war.

Ich möchte betonen, dass die zwölf

neuen NATO-Mitgliedstaaten sehr gewillt waren,

ihre Rolle in diesem Prozess zu spielen.

Der Prozess war sehr konzentriert,

fokussiert und perfekt ausgeführt.

Im neuen Konzept der NATO

ist vorgesehen,

dass sie sich mit der

Europäischen Union,

mit der UN, mit regionalen

Sicherheitsorganisationen,

mit Finanzinstituten kurzschließen kann.

Das passt recht gut zueinander.

Und schließlich wurde der

Gipfel in Lissabon als

wichtigstes Gipfeltreffen aller Zeiten

für die NATO bezeichnet.

Ist diese Einschätzung - im Rückblick - zutreffend?

Jeder NATO-Gipfel ist wichtig.

Dieser war sehr wichtig,

der nächste kann noch wichtiger sein.

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