Timing ist alles?

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Dasselbe Konzept, verschiedene Blickwinkel: Video 1

Wie wird das Timing dieses neuen Strategischen Konzepts das Ergebnis beeinflussen? Wird es mehrere Jahrzehnte lang mit Bedrohungen umgehen können? Wie wird es die Art der Zusammenarbeit zwischen internationalen Organisationen verändern? Und was werden die Änderungen für die Männer und Frauen in Uniform bedeuten? Alle diese Fragen werden in diesem Abschnitt erörtert.

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Dasselbe Konzept, verschiedene Blickwinkel

Wie wird das Timing dieses neuen Strategischen Konzepts das Ergebnis beeinflussen? Wird es mehrere Jahrzehnte lang mit Bedrohungen umgehen können? Wie wird es die Art der Zusammenarbeit zwischen internationalen Organisationen verändern? Und was werden die Änderungen für die Männer und Frauen in Uniform bedeuten? Alle diese Fragen werden in diesem Abschnitt erörtert.

Das neue Strategische Konzept der NATO wird

während der schlimmsten Finanzkrise seit Jahrzehnten diskutiert.

Welchen Einfluss hat dies auf die Entscheidungen zur künftigen Ausrichtung der NATO?

Einer Redewendung zufolge ist eine Krise immer auch eine Gelegenheit,

Wir sollten die Krise daher zu einer realistischen Einschätzung unserer Fähigkeiten nutzen.

Wir tragen eine Verantwortung,

die durch die Krise nicht geringer wird.

Es kann nicht viel schlimmer werden.

Wenn man den Anforderungen mit den aktuellen Budgets gerecht werden kann,

so kann man die Fähigkeit garantieren,

die Strategie umzusetzen, wenn sich die Wirtschaft erholt.

Es ist ja nicht nur, dass Geld knapp ist,

nein, Verteidigungsausgaben sind ein bevorzugter Kandidat für Ausgabenkürzungen.

Dies ist nun besonders schwierig,

da Verteidigungsausgaben in Demokratien

unverhältnismäßig stärker als andere Budgets beschnitten werden.

Die knappen Verteidigungsressourcen werden sich zwangsläufig

auf die ehrgeizigen Zielsetzungen auswirken.

Und wir müssen einen realistischen Ansatz verfolgen

und unsere ehrgeizigen Ziele ganz genau prüfen.

Die Krise wird uns helfen, da einige Entwicklungen

wohl oder übel nicht stattfinden werden.

Manche hochtrabende Ideen zu Langstrecken-Einsatzfähigkeiten,

schnell und in hohen Stückzahlen - sie werden wohl oder übel nicht umgesetzt werden.

Dies wird die Bündnispartner zwingen, ihr Kerngeschäft anders anzugehen.

Manche behaupten, dass jetzt kein guter Zeitpunkt für weitere Kürzungen ist,

da die meisten NATO-Partner bereits jetzt das Ausgabenziel nicht erreichen.

Vielleicht sechs der Bündnispartner erreichen das Ziel von 2 %.

Die Hälfte der Partner geben die Hälfte ihres Budgets für Personal aus.

Der geringe finanzielle Spielraum wird

zur Zahlung der Operationen in Afghanistan genutzt.

Dabei bleiben Modernisierung sowie Forschung und Entwicklung auf der Strecke.

Ich empfehle den Staatschefs, vorwärts zu drängen und

ihre Finanzminister anzuweisen,

die Verteidigungsminister mit Ressourcen zu unterstützen.

Sie sollten diese Zusage schon jetzt geben; die späteren Kosten werden geringer sein.

Die Finanzkrise ist ein Faktor, aber sie sollte nicht überbewertet werden.

Ich glaube nicht, dass die Finanzkrise oder eine Rezession

als Ausrede für mangelhaften Einsatz herhalten darf.

Wir wissen, dass die verschiedenen Länder unterschiedliche Beiträge leisten.

Es ist eher eine Frage des politischen Willens als der finanziellen Engpässe.

Es geht nicht ums Geld, es geht um die Solidarität innerhalb des Bündnisses.

Die Amerikaner haben deutlich gesagt:

Wer keine Truppen nach Afghanistan entsenden kann, kann andere Dinge tun.

Natürlich ist Geld ein Thema...

Es ist keins da, also müssen wir nachdenken... Es hilft nichts, sich zu beschweren.

Eine Überprüfung des Strategischen Konzepts hat durchaus Vorteile.

Ein großer Vorteil ist, dass die Diskussion

bei einem wesentlich verbesserten transatlantischen Klima stattfindet.

Der Regierungswechsel zu beiden Seiten des Atlantiks und

die Tatsache, dass Frankreich wieder ganz in den Schoß der NATO zurückgekehrt ist,

hat ein toleranteres Klima geschaffen.

In den vergangenen fünf bis sechs Jahren ist viel von der schlechten Stimmung verflogen.

Gegenüber den schlechten Tagen der frühen 2000er Jahre fand ein Führungswechsel statt.

Obama ist nicht Bush, Sarkozy ist nicht Chirac.

Merkel ist nicht Schröder.

Und deswegen glaube ich, dass die Chancen gut stehen

für ein neues Konzept, für mehr Klarheit

und um der Öffentlichkeit mehr Gründe zu geben, die NATO zu unterstützen.

Das neue Strategische Konzept der NATO wird

während der schlimmsten Finanzkrise seit Jahrzehnten diskutiert.

Welchen Einfluss hat dies auf die Entscheidungen zur künftigen Ausrichtung der NATO?

Einer Redewendung zufolge ist eine Krise immer auch eine Gelegenheit,

Wir sollten die Krise daher zu einer realistischen Einschätzung unserer Fähigkeiten nutzen.

Wir tragen eine Verantwortung,

die durch die Krise nicht geringer wird.

Es kann nicht viel schlimmer werden.

Wenn man den Anforderungen mit den aktuellen Budgets gerecht werden kann,

so kann man die Fähigkeit garantieren,

die Strategie umzusetzen, wenn sich die Wirtschaft erholt.

Es ist ja nicht nur, dass Geld knapp ist,

nein, Verteidigungsausgaben sind ein bevorzugter Kandidat für Ausgabenkürzungen.

Dies ist nun besonders schwierig,

da Verteidigungsausgaben in Demokratien

unverhältnismäßig stärker als andere Budgets beschnitten werden.

Die knappen Verteidigungsressourcen werden sich zwangsläufig

auf die ehrgeizigen Zielsetzungen auswirken.

Und wir müssen einen realistischen Ansatz verfolgen

und unsere ehrgeizigen Ziele ganz genau prüfen.

Die Krise wird uns helfen, da einige Entwicklungen

wohl oder übel nicht stattfinden werden.

Manche hochtrabende Ideen zu Langstrecken-Einsatzfähigkeiten,

schnell und in hohen Stückzahlen - sie werden wohl oder übel nicht umgesetzt werden.

Dies wird die Bündnispartner zwingen, ihr Kerngeschäft anders anzugehen.

Manche behaupten, dass jetzt kein guter Zeitpunkt für weitere Kürzungen ist,

da die meisten NATO-Partner bereits jetzt das Ausgabenziel nicht erreichen.

Vielleicht sechs der Bündnispartner erreichen das Ziel von 2 %.

Die Hälfte der Partner geben die Hälfte ihres Budgets für Personal aus.

Der geringe finanzielle Spielraum wird

zur Zahlung der Operationen in Afghanistan genutzt.

Dabei bleiben Modernisierung sowie Forschung und Entwicklung auf der Strecke.

Ich empfehle den Staatschefs, vorwärts zu drängen und

ihre Finanzminister anzuweisen,

die Verteidigungsminister mit Ressourcen zu unterstützen.

Sie sollten diese Zusage schon jetzt geben; die späteren Kosten werden geringer sein.

Die Finanzkrise ist ein Faktor, aber sie sollte nicht überbewertet werden.

Ich glaube nicht, dass die Finanzkrise oder eine Rezession

als Ausrede für mangelhaften Einsatz herhalten darf.

Wir wissen, dass die verschiedenen Länder unterschiedliche Beiträge leisten.

Es ist eher eine Frage des politischen Willens als der finanziellen Engpässe.

Es geht nicht ums Geld, es geht um die Solidarität innerhalb des Bündnisses.

Die Amerikaner haben deutlich gesagt:

Wer keine Truppen nach Afghanistan entsenden kann, kann andere Dinge tun.

Natürlich ist Geld ein Thema...

Es ist keins da, also müssen wir nachdenken... Es hilft nichts, sich zu beschweren.

Eine Überprüfung des Strategischen Konzepts hat durchaus Vorteile.

Ein großer Vorteil ist, dass die Diskussion

bei einem wesentlich verbesserten transatlantischen Klima stattfindet.

Der Regierungswechsel zu beiden Seiten des Atlantiks und

die Tatsache, dass Frankreich wieder ganz in den Schoß der NATO zurückgekehrt ist,

hat ein toleranteres Klima geschaffen.

In den vergangenen fünf bis sechs Jahren ist viel von der schlechten Stimmung verflogen.

Gegenüber den schlechten Tagen der frühen 2000er Jahre fand ein Führungswechsel statt.

Obama ist nicht Bush, Sarkozy ist nicht Chirac.

Merkel ist nicht Schröder.

Und deswegen glaube ich, dass die Chancen gut stehen

für ein neues Konzept, für mehr Klarheit

und um der Öffentlichkeit mehr Gründe zu geben, die NATO zu unterstützen.

Videos in Dasselbe Konzept, verschiedene Blickwinkel:

1. Ein Kampf der Geister

2. Timing ist alles?

3. Neues Zeitalter, neue Bedrohungen, neue Antworten

4. Was bedeutet dies für das Militär?

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