Kommunikation mit der breiten Öffentlichkeit – je einfacher, desto besser (Teil 1)

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Die Botschaft nach außen tragen: Video 1

Beim neuen Strategischen Konzept geht es nicht nur darum, die NATO zu verändern, sondern auch darum, das Image der NATO zu ändern. Dies setzt eine bessere Kommunikation voraus. Hier stellen wir einige der Herausforderungen vor und erörtern, was getan wird, um diesen Herausforderungen zu begegnen

 Untertitel: An / Aus

Die Botschaft nach außen tragen

Beim neuen Strategischen Konzept geht es nicht nur darum, die NATO zu verändern, sondern auch darum, das Image der NATO zu ändern. Dies setzt eine bessere Kommunikation voraus. Hier stellen wir einige der Herausforderungen vor und erörtern, was getan wird, um diesen Herausforderungen zu begegnen

Um erfolgreich zu kommunizieren,

um die Botschaft erfolgreich nach außen zu tragen, muss man zuhören.

Und wir haben in den vergangenen Jahren versucht, unsere Fähigkeit zuzuhören zu verbessern.

Das Strategische Konzept zu erklären, heißt zu erklären, wohin die NATO sich bewegt,

doch es ist auch eine günstige Gelegenheit, um festzulegen,

was die NATO ist und was sie im 21. Jahrhundert tut.

Als ich aufwuchs, wusste ich, was gemeint war, wenn jemand von der NATO sprach:

die Verteidigung vor einer identifizierbaren Bedrohung.

Wir müssen im 21. Jahrhundert wieder ein Gespür dafür entwickeln,

wozu diese NATO in einem sehr unterschiedlichen,

komplizierten und komplexen Umfeld dient.

Was immer die NATO tut,

gilt in vielen europäischen Ländern sofort als verdächtig.

Und dann dauert es eine Weile, bis wir die Leute vom Gegenteil überzeugt haben.

Dabei sollte es genau umgekehrt sein.

Ein Abrücken von der alten Kommunikationsweise könnte einen großen Unterschied machen.

Dies ist das erste Mal in meiner Laufbahn,

dass ich mehr Menschen im Zuhörerraum als im Panel sehe.

Darüber bin ich sehr erfreut.

Der Grund dafür, dass wir uns so darauf konzentrieren, dass das

neue Strategische Konzept knapp und leicht lesbar ist, leuchtet ein.

Die NATO hat ein PR-Problem.

Immer weniger Menschen in den NATO-Mitgliedstaaten verstehen,

welchem Zweck das Bündnis dient.

Wir kümmern uns um so viele unterschiedliche Dinge, dass es nicht einfach ist,

zu beschreiben, was die NATO eigentlich macht.

Daher genießen wir unzureichende öffentliche Unterstützung

für Verteidigungsausgaben und für Missionen, an denen die NATO beteiligt ist.

Unsere Wähler, unsere Menschen, sie wählen,

sie geben uns den Auftrag, über den Einsatz von Waffengewalt zu entscheiden.

Und es gibt zu wenig Verständnis, keine gemeinsame Vision dessen

was die NATO tun sollte und was sie nicht tun sollte.

Das alte Konzept, das zu langatmig war, hat dafür gesorgt,

dass der Gedanke entstand, dass das neue Konzept

den Regierungen helfen sollte, den guten Ruf der NATO in der Öffentlichkeit wiederherzustellen.

Die Beteiligung der Öffentlichkeit hat bereits begonnen.

Ich möchte dies zum offensten und

einladendsten Konsultationsprozess in der Geschichte der NATO,

ja sogar jeder internationalen Organisation, machen.

Es ist bereits eine Überraschung -

und das ist eine Absicht dieses neuen Strategischen Konzepts,

stärker an die Öffentlichkeit heranzutreten. Viel mehr als jedes frühere NATO-Dokument.

Nicht zuletzt, weil es nicht allen NATO-Bündnispartnern gut gelingt,

der Bevölkerung die Notwendigkeit von Sicherheit und Verteidigung zu erklären.

Rhetorik allein reicht nicht. Wir müssen für unsere Zusagen einstehen können.

Dies setzt eine breite politische Unterstützung in den Mitgliedstaaten voraus.

Und genau auf diesem Gebiet waren wir nicht allzu gut.

Die Aufgabe, die eigene Öffentlichkeit hinter sich zu versammeln, kann man nicht

an die NATO oder deren PR-Abteilung oder Ihr Magazin abtreten.

Diese Dinge können zwar unterstützend wirken, doch die grundlegende Anforderung,

den Menschen zu erklären, dass Sicherheit wichtig und Verteidigung notwendig ist,

dass die transatlantischen Beziehungen der Schlüssel zu unserer Sicherheit und Verteidigung sind... -

dies muss von den Regierungen erledigt werden.

Dies ist eine gute Gelegenheit,

den Menschen - sowohl Bürgern, Wählern als auch Politikern -

begreiflich zu machen, dass es hier um mehr geht.

Dass die NATO das Fundament der Verteidigung

der westeuropäischen Zivilisation ist.

Was die Verfasser des Strategischen Konzepts tun können, ist,

ein knappes, verständliches und mitreißendes Dokument aufzusetzen,

mit dem die NATO-Mitgliedstaaten ihrer Bevölkerung vermitteln können:

Das ist es, worum es dem Bündnis geht.

Bei der Erstellung des Strategischen Konzepts sind externe Experten beteiligt.

Sie wissen, dass eine klare Strategie

Auswirkungen auf alles haben kann - von den Budgets bis hin zu Afghanistan.

Je klarer wir in unserer abschließenden Aussage verdeutlichen:

Dies sind die Bedrohungen, dies ist die Haltung der NATO.

Wenn die Öffentlichkeit dies begreift, wird sie

verstehen, dass hierfür Ressourcen benötigt werden,

das heißt Budgets, Ausrüstung, usw.

Und wenn die Menschen die Bedeutung dieses Bündnisses

und die Bedeutung dessen, was wir in Afghanistan tun, begreifen,

so können wir wahrscheinlich eher auf die Unterstützung der Öffentlichkeit zählen.

Es herrscht Unsicherheit.

Dies ist einer der Gründe, warum wir versuchen, uns darüber zu beraten,

welche Strategie wir in Afghanistan verfolgen und wie es weitergehen soll,

damit wir der Öffentlichkeit besser erklären können, warum wir die Operation fortsetzen müssen,

warum ein Erfolg für die Sicherheit der NATO-Länder wichtig ist.

Dasselbe gilt für die NATO.

Es liegt auf der Hand, dass jene Länder, die die NATO und ihre Operationen

mit Argusaugen überwachen, das neue Strategische Konzept

ebenso eingehend prüfen werden.

Es wird natürlich in Moskau und den meisten islamischen Ländern

gelesen werden, doch wenn wir unsere Absichten klar darlegen,

kommen wir viel eher als Partner für diese Länder infrage,

da sie wissen, worüber man redet,

was man beabsichtigt; daher richtet es sich an beide Gebiete

und ich glaube, dass das Interesse in den beiden Gebieten recht groß sein wird.

Um erfolgreich zu kommunizieren,

um die Botschaft erfolgreich nach außen zu tragen, muss man zuhören.

Und wir haben in den vergangenen Jahren versucht, unsere Fähigkeit zuzuhören zu verbessern.

Das Strategische Konzept zu erklären, heißt zu erklären, wohin die NATO sich bewegt,

doch es ist auch eine günstige Gelegenheit, um festzulegen,

was die NATO ist und was sie im 21. Jahrhundert tut.

Als ich aufwuchs, wusste ich, was gemeint war, wenn jemand von der NATO sprach:

die Verteidigung vor einer identifizierbaren Bedrohung.

Wir müssen im 21. Jahrhundert wieder ein Gespür dafür entwickeln,

wozu diese NATO in einem sehr unterschiedlichen,

komplizierten und komplexen Umfeld dient.

Was immer die NATO tut,

gilt in vielen europäischen Ländern sofort als verdächtig.

Und dann dauert es eine Weile, bis wir die Leute vom Gegenteil überzeugt haben.

Dabei sollte es genau umgekehrt sein.

Ein Abrücken von der alten Kommunikationsweise könnte einen großen Unterschied machen.

Dies ist das erste Mal in meiner Laufbahn,

dass ich mehr Menschen im Zuhörerraum als im Panel sehe.

Darüber bin ich sehr erfreut.

Der Grund dafür, dass wir uns so darauf konzentrieren, dass das

neue Strategische Konzept knapp und leicht lesbar ist, leuchtet ein.

Die NATO hat ein PR-Problem.

Immer weniger Menschen in den NATO-Mitgliedstaaten verstehen,

welchem Zweck das Bündnis dient.

Wir kümmern uns um so viele unterschiedliche Dinge, dass es nicht einfach ist,

zu beschreiben, was die NATO eigentlich macht.

Daher genießen wir unzureichende öffentliche Unterstützung

für Verteidigungsausgaben und für Missionen, an denen die NATO beteiligt ist.

Unsere Wähler, unsere Menschen, sie wählen,

sie geben uns den Auftrag, über den Einsatz von Waffengewalt zu entscheiden.

Und es gibt zu wenig Verständnis, keine gemeinsame Vision dessen

was die NATO tun sollte und was sie nicht tun sollte.

Das alte Konzept, das zu langatmig war, hat dafür gesorgt,

dass der Gedanke entstand, dass das neue Konzept

den Regierungen helfen sollte, den guten Ruf der NATO in der Öffentlichkeit wiederherzustellen.

Die Beteiligung der Öffentlichkeit hat bereits begonnen.

Ich möchte dies zum offensten und

einladendsten Konsultationsprozess in der Geschichte der NATO,

ja sogar jeder internationalen Organisation, machen.

Es ist bereits eine Überraschung -

und das ist eine Absicht dieses neuen Strategischen Konzepts,

stärker an die Öffentlichkeit heranzutreten. Viel mehr als jedes frühere NATO-Dokument.

Nicht zuletzt, weil es nicht allen NATO-Bündnispartnern gut gelingt,

der Bevölkerung die Notwendigkeit von Sicherheit und Verteidigung zu erklären.

Rhetorik allein reicht nicht. Wir müssen für unsere Zusagen einstehen können.

Dies setzt eine breite politische Unterstützung in den Mitgliedstaaten voraus.

Und genau auf diesem Gebiet waren wir nicht allzu gut.

Die Aufgabe, die eigene Öffentlichkeit hinter sich zu versammeln, kann man nicht

an die NATO oder deren PR-Abteilung oder Ihr Magazin abtreten.

Diese Dinge können zwar unterstützend wirken, doch die grundlegende Anforderung,

den Menschen zu erklären, dass Sicherheit wichtig und Verteidigung notwendig ist,

dass die transatlantischen Beziehungen der Schlüssel zu unserer Sicherheit und Verteidigung sind... -

dies muss von den Regierungen erledigt werden.

Dies ist eine gute Gelegenheit,

den Menschen - sowohl Bürgern, Wählern als auch Politikern -

begreiflich zu machen, dass es hier um mehr geht.

Dass die NATO das Fundament der Verteidigung

der westeuropäischen Zivilisation ist.

Was die Verfasser des Strategischen Konzepts tun können, ist,

ein knappes, verständliches und mitreißendes Dokument aufzusetzen,

mit dem die NATO-Mitgliedstaaten ihrer Bevölkerung vermitteln können:

Das ist es, worum es dem Bündnis geht.

Bei der Erstellung des Strategischen Konzepts sind externe Experten beteiligt.

Sie wissen, dass eine klare Strategie

Auswirkungen auf alles haben kann - von den Budgets bis hin zu Afghanistan.

Je klarer wir in unserer abschließenden Aussage verdeutlichen:

Dies sind die Bedrohungen, dies ist die Haltung der NATO.

Wenn die Öffentlichkeit dies begreift, wird sie

verstehen, dass hierfür Ressourcen benötigt werden,

das heißt Budgets, Ausrüstung, usw.

Und wenn die Menschen die Bedeutung dieses Bündnisses

und die Bedeutung dessen, was wir in Afghanistan tun, begreifen,

so können wir wahrscheinlich eher auf die Unterstützung der Öffentlichkeit zählen.

Es herrscht Unsicherheit.

Dies ist einer der Gründe, warum wir versuchen, uns darüber zu beraten,

welche Strategie wir in Afghanistan verfolgen und wie es weitergehen soll,

damit wir der Öffentlichkeit besser erklären können, warum wir die Operation fortsetzen müssen,

warum ein Erfolg für die Sicherheit der NATO-Länder wichtig ist.

Dasselbe gilt für die NATO.

Es liegt auf der Hand, dass jene Länder, die die NATO und ihre Operationen

mit Argusaugen überwachen, das neue Strategische Konzept

ebenso eingehend prüfen werden.

Es wird natürlich in Moskau und den meisten islamischen Ländern

gelesen werden, doch wenn wir unsere Absichten klar darlegen,

kommen wir viel eher als Partner für diese Länder infrage,

da sie wissen, worüber man redet,

was man beabsichtigt; daher richtet es sich an beide Gebiete

und ich glaube, dass das Interesse in den beiden Gebieten recht groß sein wird.

Videos in Die Botschaft nach außen tragen:

1. Kommunikation mit der breiten Öffentlichkeit – je einfacher, desto besser (Teil 1)

2. Kommunikation mit der breiten Öffentlichkeit – je einfacher, desto besser (Teil 2)

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