Neues Zeitalter, neue Bedrohungen, neue Antworten

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Dasselbe Konzept, verschiedene Blickwinkel: Video 3

Wie wird das Timing dieses neuen Strategischen Konzepts das Ergebnis beeinflussen? Wird es mehrere Jahrzehnte lang mit Bedrohungen umgehen können? Wie wird es die Art der Zusammenarbeit zwischen internationalen Organisationen verändern? Und was werden die Änderungen für die Männer und Frauen in Uniform bedeuten? Alle diese Fragen werden in diesem Abschnitt erörtert.

 Untertitel: An / Aus

Dasselbe Konzept, verschiedene Blickwinkel

Wie wird das Timing dieses neuen Strategischen Konzepts das Ergebnis beeinflussen? Wird es mehrere Jahrzehnte lang mit Bedrohungen umgehen können? Wie wird es die Art der Zusammenarbeit zwischen internationalen Organisationen verändern? Und was werden die Änderungen für die Männer und Frauen in Uniform bedeuten? Alle diese Fragen werden in diesem Abschnitt erörtert.

Die vielen Bedrohungen einer neuen

globalisierten Welt

müssen im neuen Strategischen Konzept

der NATO berücksichtigt werden

Die Risiken sind wesentlich vielfältiger

als vor 40 Jahren,

als wir den Vertrag aufsetzten.

Sie entstehen an vielen

unterschiedlichen Orten,

und wir benötigen Einrichtungen und

Prozesse, um damit umzugehen.

Es ist ein neues Zeitalter.

Abgrenzung der neuen Bedrohungen.

Was akzeptieren wir als neue Bedrohungen?

Welche Bedrohungen sind relevant?

Obgleich es eine Fülle

neuartiger Bedrohungen gibt,

bedeutet dies nicht, dass die NATO

sich um sie alle kümmern muss.

Es besteht wohl kaum der Wunsch,

eine Liste aller möglichen

Formen von Angriffen anzubieten.

Ich denke, dass es dabei bleibt: ein Angriff

auf einen Partner ist ein Angriff auf alle.

Das Strategische Konzept darf

keine Einkaufsliste sein.

Es ergibt keinen Sinn, Ideen und Anforderungen

aller Partner zu sammeln,

da es an Mitteln fehlt.

Es gibt jedoch Beispiele für

neue Bedrohungen,

die sich wie ein bewaffneter

Angriff auswirken,

doch ohne Einsatz

konventioneller Waffen.

Wenn Computer genutzt werden, um

Infrastrukturen zu beeinträchtigen,

die für das Leben von Patienten

in Krankenhäusern wichtig sind,

so werden Computer zu Waffen.

Es ist ein bewaffneter Angriff mit anderen Mitteln.

Nehmen wir zum Beispiel die Energiesicherheit.

Wie kann die NATO in einem solch komplexen Gebiet

Sicherheit bieten?

Sollte sie dies überhaupt in Betracht ziehen?

Auf der Landkarte sieht man viele Länder,

die im Grunde an NATO-Staaten angrenzen oder

in nächster Nähe liegen und

die fossile Brennstoffe exportieren.

Ein Energielieferant möchte Geld verdienen

und der Energieverbraucher möchte

Energie für sein Land erwerben.

Es ist m. E. am besten, systematisch

darüber nachzudenken,

um welche Sicherheitsaspekte es hier geht.

Die Frage ist, ob die NATO im Falle einer Energieentziehung einschreiten sollte,

oder ob dies Aufgabe der EU oder anderer Institutionen ist.

Selbst bei bestem Willen

diese Frage der Energieeffizienz,

der Energiesicherheit,

der Energienachfrage und des

Energieangebots und alles weitere,

die Energie geht durch Länder

mit unliebsamen politischen Regimes,

dies alles sind überwältigend

schwierige Fragen.

Doch sowohl Russland als auch

die EU sind gewillt, sich dem zu stellen.

Dieselbe Frage könnte man zum

Thema Klimawandel stellen.

Die Gefahr ist, dass alles in dieser Welt

ein Klimawandel ist.

Ich denke, die Expertengruppe sollte sich

damit befassen: Wenn ein Klimawandel stattfindet,

welche Sicherheitsaspekte

ergeben sich daraus,

welche Sicherheitsaspekte können

wir mit der Art von Aufgaben verknüpfen,

die wir für die NATO vorsehen?

Cyberangriffe wurden bereits festgestellt,

beispielsweise in Estland.

Inwieweit sollte die NATO in ihrem neuen

Strategischen Konzept darauf eingehen?

Dem Thema muss ausreichende Bedeutung beigemessen werden,

wie dies in mehreren Konzepten verschiedener Länder bereits der Fall ist.

Doch Cyber-Bedrohungen können nicht

ausschließlich unter dem Blickwinkel der

Verteidigung gesehen werden. Wir brauchen

einen umfassenden Ansatz.

Am wichtigsten sind das

Problembewusstsein

und die Defensivmaßnahmen

aller Beteiligten,

einschließlich normaler ziviler Benutzer,

um zu verhindern, dass ihre Computer

zu Cyber-Kriegsmaschinen werden.

Was sollte der globale Ansatz

der NATO in Bezug auf diese neuen

und entstehenden Bedrohungen sein?

Da sich die NATO schwer damit tut,

gegen Bedrohungen vorzugehen,

die auf keinen eindeutigen Ursprung

verweisen, können wir zweierlei tun.

Entweder beschließen wir in Zukunft,

dass es keine gute Vergeltungsmethode gibt,

da es niemanden gibt, den wir für den

Angriff verantwortlich machen können.

Oder wir beschließen, den Staat, die

Gesellschaft, das System zu verfolgen,

das jene geschützt und geborgen hat,

die einen NATO-Bündnispartner angegriffen haben.

Wie wir dies in Afghanistan bereits getan haben.

Die vielen Bedrohungen einer neuen

globalisierten Welt

müssen im neuen Strategischen Konzept

der NATO berücksichtigt werden

Die Risiken sind wesentlich vielfältiger

als vor 40 Jahren,

als wir den Vertrag aufsetzten.

Sie entstehen an vielen

unterschiedlichen Orten,

und wir benötigen Einrichtungen und

Prozesse, um damit umzugehen.

Es ist ein neues Zeitalter.

Abgrenzung der neuen Bedrohungen.

Was akzeptieren wir als neue Bedrohungen?

Welche Bedrohungen sind relevant?

Obgleich es eine Fülle

neuartiger Bedrohungen gibt,

bedeutet dies nicht, dass die NATO

sich um sie alle kümmern muss.

Es besteht wohl kaum der Wunsch,

eine Liste aller möglichen

Formen von Angriffen anzubieten.

Ich denke, dass es dabei bleibt: ein Angriff

auf einen Partner ist ein Angriff auf alle.

Das Strategische Konzept darf

keine Einkaufsliste sein.

Es ergibt keinen Sinn, Ideen und Anforderungen

aller Partner zu sammeln,

da es an Mitteln fehlt.

Es gibt jedoch Beispiele für

neue Bedrohungen,

die sich wie ein bewaffneter

Angriff auswirken,

doch ohne Einsatz

konventioneller Waffen.

Wenn Computer genutzt werden, um

Infrastrukturen zu beeinträchtigen,

die für das Leben von Patienten

in Krankenhäusern wichtig sind,

so werden Computer zu Waffen.

Es ist ein bewaffneter Angriff mit anderen Mitteln.

Nehmen wir zum Beispiel die Energiesicherheit.

Wie kann die NATO in einem solch komplexen Gebiet

Sicherheit bieten?

Sollte sie dies überhaupt in Betracht ziehen?

Auf der Landkarte sieht man viele Länder,

die im Grunde an NATO-Staaten angrenzen oder

in nächster Nähe liegen und

die fossile Brennstoffe exportieren.

Ein Energielieferant möchte Geld verdienen

und der Energieverbraucher möchte

Energie für sein Land erwerben.

Es ist m. E. am besten, systematisch

darüber nachzudenken,

um welche Sicherheitsaspekte es hier geht.

Die Frage ist, ob die NATO im Falle einer Energieentziehung einschreiten sollte,

oder ob dies Aufgabe der EU oder anderer Institutionen ist.

Selbst bei bestem Willen

diese Frage der Energieeffizienz,

der Energiesicherheit,

der Energienachfrage und des

Energieangebots und alles weitere,

die Energie geht durch Länder

mit unliebsamen politischen Regimes,

dies alles sind überwältigend

schwierige Fragen.

Doch sowohl Russland als auch

die EU sind gewillt, sich dem zu stellen.

Dieselbe Frage könnte man zum

Thema Klimawandel stellen.

Die Gefahr ist, dass alles in dieser Welt

ein Klimawandel ist.

Ich denke, die Expertengruppe sollte sich

damit befassen: Wenn ein Klimawandel stattfindet,

welche Sicherheitsaspekte

ergeben sich daraus,

welche Sicherheitsaspekte können

wir mit der Art von Aufgaben verknüpfen,

die wir für die NATO vorsehen?

Cyberangriffe wurden bereits festgestellt,

beispielsweise in Estland.

Inwieweit sollte die NATO in ihrem neuen

Strategischen Konzept darauf eingehen?

Dem Thema muss ausreichende Bedeutung beigemessen werden,

wie dies in mehreren Konzepten verschiedener Länder bereits der Fall ist.

Doch Cyber-Bedrohungen können nicht

ausschließlich unter dem Blickwinkel der

Verteidigung gesehen werden. Wir brauchen

einen umfassenden Ansatz.

Am wichtigsten sind das

Problembewusstsein

und die Defensivmaßnahmen

aller Beteiligten,

einschließlich normaler ziviler Benutzer,

um zu verhindern, dass ihre Computer

zu Cyber-Kriegsmaschinen werden.

Was sollte der globale Ansatz

der NATO in Bezug auf diese neuen

und entstehenden Bedrohungen sein?

Da sich die NATO schwer damit tut,

gegen Bedrohungen vorzugehen,

die auf keinen eindeutigen Ursprung

verweisen, können wir zweierlei tun.

Entweder beschließen wir in Zukunft,

dass es keine gute Vergeltungsmethode gibt,

da es niemanden gibt, den wir für den

Angriff verantwortlich machen können.

Oder wir beschließen, den Staat, die

Gesellschaft, das System zu verfolgen,

das jene geschützt und geborgen hat,

die einen NATO-Bündnispartner angegriffen haben.

Wie wir dies in Afghanistan bereits getan haben.

Videos in Dasselbe Konzept, verschiedene Blickwinkel:

1. Ein Kampf der Geister

2. Timing ist alles?

3. Neues Zeitalter, neue Bedrohungen, neue Antworten

4. Was bedeutet dies für das Militär?

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