Admiral James G. Stavridis, Supreme Allied Commander, Europa

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Ansichten und Interviews - Video 1

Wie lauten die persönlichen Ansichten einiger Personen, die mit der Ausarbeitung des neuen Strategischen Konzepts befasst sind? Wie weit kann es gehen? In diesem Abschnitt stellen wir persönliche Interviews mit einigen der wichtigsten Beteiligten vor.

 Untertitel: An / Aus

Ansichten und Interviews

Wie lauten die persönlichen Ansichten einiger Personen, die mit der Ausarbeitung des neuen Strategischen Konzepts befasst sind? Wie weit kann es gehen? In diesem Abschnitt stellen wir persönliche Interviews mit einigen der wichtigsten Beteiligten vor.

Wie Sie wissen, finden in der

NATO zurzeit Diskussionen

über das Strategische Konzept statt,

und unser neuer Generalsekretär

Anders Fogh Rasmussen,

hat gute Arbeit geleistet, indem er

Madeleine Albright beauftragt

hat, mit einer Gruppe kluger Leute

zu prüfen, wohin das Konzept

sich entwickelt.

Die Dinge, auf die sie

sich konzentrieren,

würde ich als 'umfassende

Sicherheit' bezeichnen.

Es geht darum, ein Gleichgewicht

zu finden zwischen der Beruhigung

unserer Partner, denen konventionelle

Bedrohungen Sorgen bereiten,

und der Beachtung neuer Bedrohungen, von

Cyber-Angriffen, Terrorismus, Drogenhandel...

Dinge dieser Art.

Die unkonventionellen Bedrohungen.

Es geht darum, das richtige

Gleichgewicht zu finden.

Und wir müssen ein

Gleichgewicht finden

zwischen europäischen

Verteidigungsmaßnahmen

und der Teilnahme an

wichtigen globalen Aktivitäten

wie unserer Arbeit in Afghanistan

und zur Pirateriebekämpfung.

Hierfür finde ich das Wort

Gleichgewicht am besten geeignet.

Es wird von fundamentaler Bedeutung

sein. Im Kampf gegen Piraterie

finden fünf große Operationen statt,

40 verschiedene Länder leisten

gute Arbeit,

von der NATO bis hin zur

Europäischen Union,

von eigenen Bemühungen Russlands und Chinas

bis hin zu einer Operation unter US-Führung,

sie alle greifen beim Horn von Afrika

ineinander, nehmen an

Aktivitäten teil und retten

uns, retten die

Seefahrtindustrie vor diesem

alten Fluch, der Piraterie.

Ich arbeite zurzeit sehr aktiv

daran, unsere kolumbianischen Freunde

zu ermuntern, ein Kontingent

ihrer Soldaten und Experten

nach Afghanistan zu entsenden

und einige Erfahrungen weiterzugeben.

Ich ermutige den Kommandanten der

NATO-Trainingsmission in Afghanistan,

Lieutenant General Bill Caldwell,

nach Kolumbien zu gehen

und zu sehen, welche Lektionen

die Kolumbianer aus dem Kampf

gegen einen Aufstand gelernt haben,

der auf dem Drogenhandel fußte.

Es geht um den Gedanken

der Wiedereingliederung.

Darum, Leute aus dem

Drogengeschäft weg zu bekommen

und ihnen dabei zu helfen, Alternativen

für ihr Leben zu finden.

Die Kolumbianer haben tolle Arbeit

mit den 35.000

Mitgliedern der FARC geleistet -

der Aufstandsbewegung,

die sie in Kolumbien bekämpfen -

und sie wieder in die zivile

Gesellschaft eingegliedert.

35.000 Menschen im

Laufe von neun Jahren.

Daraus kann man Lehren

für Afghanistan ziehen.

Zweitens haben wir in Kolumbien

gelernt, dass der Schlüssel

im Kampf gegen den Drogenhandel

der Anbau anderer Pflanzen ist.

Dies setzt eine Marktinfrastruktur

voraus sowie die Möglichkeit,

die Produkte vom Anbaugebiet zum Markt

zu transportieren.

Dies führt uns zu Entwicklungs-

lektionen, die für Afghanistan wichtig sind.

Außerdem konnten wir in

Kolumbien die Anwendung

des umfassenden Ansatzes sehen.

Man kann sich nicht

zum Sieg 'durchtöten',

weder im Drogenhandel,

noch im Kampf gegen Aufständische.

Sicherheit kommt nicht

nur aus dem Lauf eines Gewehrs.

Letzten Endes ist es am wichtigsten,

lokale Sicherheitskräfte zu schulen.

In den USA gibt es die Redewendung,

dass die Politik immer lokal ist.

Letzten Endes muss die Sicherheit auch

immer lokal sein.

In Afghanistan müssen wir die

afghanischen Sicherheitskräfte schulen,

ihr eigenes Land in die Hand zu nehmen.

Wir müssen das afghanische Volk

damit betrauen.

Dies ist der Schwerpunkt der

Kommandooperationen des Bündnisses:

die Ausbildung der afghanischen

Sicherheitskräfte.

Es gibt keine einfache Antwort.

Jeder Fall liegt geringfügig anders

und setzt einen anderen Einsatz

von Ressourcen voraus.

Es gibt keine schablonenhafte

Antwort hierfür.

Wir müssen jedesmal jede einzelne

Situation betrachten

und uns darauf konzentrieren, die

richtige Lösung für ein Problem zu finden.

Und wir müssen uns daran erinnern,

was Henry Kissinger sagte:

Jede Lösung ist nur ein Schlüssel

zum nächsten Problem. Das stimmt.

Es ist kein Ende abzusehen. Wir

müssen uns den Herausforderungen

auf unserem weiteren Weg

zur Sicherheit stellen.

Wie Sie wissen, finden in der

NATO zurzeit Diskussionen

über das Strategische Konzept statt,

und unser neuer Generalsekretär

Anders Fogh Rasmussen,

hat gute Arbeit geleistet, indem er

Madeleine Albright beauftragt

hat, mit einer Gruppe kluger Leute

zu prüfen, wohin das Konzept

sich entwickelt.

Die Dinge, auf die sie

sich konzentrieren,

würde ich als 'umfassende

Sicherheit' bezeichnen.

Es geht darum, ein Gleichgewicht

zu finden zwischen der Beruhigung

unserer Partner, denen konventionelle

Bedrohungen Sorgen bereiten,

und der Beachtung neuer Bedrohungen, von

Cyber-Angriffen, Terrorismus, Drogenhandel...

Dinge dieser Art.

Die unkonventionellen Bedrohungen.

Es geht darum, das richtige

Gleichgewicht zu finden.

Und wir müssen ein

Gleichgewicht finden

zwischen europäischen

Verteidigungsmaßnahmen

und der Teilnahme an

wichtigen globalen Aktivitäten

wie unserer Arbeit in Afghanistan

und zur Pirateriebekämpfung.

Hierfür finde ich das Wort

Gleichgewicht am besten geeignet.

Es wird von fundamentaler Bedeutung

sein. Im Kampf gegen Piraterie

finden fünf große Operationen statt,

40 verschiedene Länder leisten

gute Arbeit,

von der NATO bis hin zur

Europäischen Union,

von eigenen Bemühungen Russlands und Chinas

bis hin zu einer Operation unter US-Führung,

sie alle greifen beim Horn von Afrika

ineinander, nehmen an

Aktivitäten teil und retten

uns, retten die

Seefahrtindustrie vor diesem

alten Fluch, der Piraterie.

Ich arbeite zurzeit sehr aktiv

daran, unsere kolumbianischen Freunde

zu ermuntern, ein Kontingent

ihrer Soldaten und Experten

nach Afghanistan zu entsenden

und einige Erfahrungen weiterzugeben.

Ich ermutige den Kommandanten der

NATO-Trainingsmission in Afghanistan,

Lieutenant General Bill Caldwell,

nach Kolumbien zu gehen

und zu sehen, welche Lektionen

die Kolumbianer aus dem Kampf

gegen einen Aufstand gelernt haben,

der auf dem Drogenhandel fußte.

Es geht um den Gedanken

der Wiedereingliederung.

Darum, Leute aus dem

Drogengeschäft weg zu bekommen

und ihnen dabei zu helfen, Alternativen

für ihr Leben zu finden.

Die Kolumbianer haben tolle Arbeit

mit den 35.000

Mitgliedern der FARC geleistet -

der Aufstandsbewegung,

die sie in Kolumbien bekämpfen -

und sie wieder in die zivile

Gesellschaft eingegliedert.

35.000 Menschen im

Laufe von neun Jahren.

Daraus kann man Lehren

für Afghanistan ziehen.

Zweitens haben wir in Kolumbien

gelernt, dass der Schlüssel

im Kampf gegen den Drogenhandel

der Anbau anderer Pflanzen ist.

Dies setzt eine Marktinfrastruktur

voraus sowie die Möglichkeit,

die Produkte vom Anbaugebiet zum Markt

zu transportieren.

Dies führt uns zu Entwicklungs-

lektionen, die für Afghanistan wichtig sind.

Außerdem konnten wir in

Kolumbien die Anwendung

des umfassenden Ansatzes sehen.

Man kann sich nicht

zum Sieg 'durchtöten',

weder im Drogenhandel,

noch im Kampf gegen Aufständische.

Sicherheit kommt nicht

nur aus dem Lauf eines Gewehrs.

Letzten Endes ist es am wichtigsten,

lokale Sicherheitskräfte zu schulen.

In den USA gibt es die Redewendung,

dass die Politik immer lokal ist.

Letzten Endes muss die Sicherheit auch

immer lokal sein.

In Afghanistan müssen wir die

afghanischen Sicherheitskräfte schulen,

ihr eigenes Land in die Hand zu nehmen.

Wir müssen das afghanische Volk

damit betrauen.

Dies ist der Schwerpunkt der

Kommandooperationen des Bündnisses:

die Ausbildung der afghanischen

Sicherheitskräfte.

Es gibt keine einfache Antwort.

Jeder Fall liegt geringfügig anders

und setzt einen anderen Einsatz

von Ressourcen voraus.

Es gibt keine schablonenhafte

Antwort hierfür.

Wir müssen jedesmal jede einzelne

Situation betrachten

und uns darauf konzentrieren, die

richtige Lösung für ein Problem zu finden.

Und wir müssen uns daran erinnern,

was Henry Kissinger sagte:

Jede Lösung ist nur ein Schlüssel

zum nächsten Problem. Das stimmt.

Es ist kein Ende abzusehen. Wir

müssen uns den Herausforderungen

auf unserem weiteren Weg

zur Sicherheit stellen.

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