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Tumulte in Haiti und Kamerun, gewalttätige Proteste in der Elfenbeinküste und erhitzte Demonstrationen in Mauretanien, Mozambique, Senegal, Usbekistan, im Jemen, in Bolivien, Indonesien und anderen Ländern haben die Instabilität aufgezeigt, die durch steigende Nahrungsmittelpreise verursacht werden kann. Dreizehn Prozent der Weltbevölkerung sind aufgrund extremer Armut unterernährt, während die Versorgung mit Nahrungsmitteln bei bis zu 2 Milliarden Menschen nicht permanent gesichert ist.

(Quelle: Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen)

© AP / Reporters

Wasser ist bereits ein Sicherheitsthema. Der größte Wasserverbraucher weltweit ist die Landwirtschaft: sie benutzt drei Viertel der Wasserressourcen. Zur Erzeugung eines Kilogramms Kartoffeln werden etwa 500 Liter Wasser benötigt; ein Kilogramm Rindfleisch (mit Getreide ernährtes Vieh) braucht jedoch bis zu 100.000 Liter.

(Quellen: Europarat/OECD)

© Science Photo Library / Reporters

97,5 Prozent des Wassers weltweit ist Salzwasser, was nur 2,5 Prozent Süßwasser (Trinkwasser) übrig lässt. Von diesem kleinen Anteil sind über zwei Drittel in Gletschern und den Polkappen gefroren. Der Wasserbedarf übersteigt bereits in vielen Teilen der Welt die Versorgung und angesichts des Bevölkerungswachstums dürften bis zum Jahr 2025 zwei Drittel des Planeten an Wassermangel leiden.

(Quelle: Greenfacts.org)

© AP / Reporters

Die Desertifikation, das heißt die Verschlechterung des Landes, die zu geringerer biologischer Produktivität führt, ist auf menschliches Handeln zurückzuführen. Etwa 24 Milliarden Tonnen fruchtbaren Bodens verschwinden pro Jahr. Ein Drittel der Landfläche der Erde (4 Milliarden Hektar) ist durch Desertifikation bedroht und über 250 Millionen Menschen sind direkt davon betroffen.

(Quellen: NATO Science Programme/FAO)

© Science Photo Library / Van Parys Media

Migration ist eine der Hauptfolgen der Ernährungsunsicherheit. Für den Zeitraum von 1997 bis 2020 wird erwartet, dass rund 60 Millionen Menschen sich aus den desertifizierten Gebieten aus Afrika südlich der Sahara nach Nordafrika und Europa bewegen. Dieser Prozess dürfte sich mit dem Bevölkerungswachstum noch verschärfen: 2050 wird es 3 Milliarden mehr zu ernährende Menschen geben.

(Quellen: International Panel on Climate Change/Vereinte Nationen)

© AP / Reporters

Die zunehmende Praxis, Getreide in Biokraftstoffe umzuwandeln, wurde von manchen für die Schaffung von Nahrungsmittelengpässen verantwortlich gemacht, die zu Preissteigerungen führen, was wiederum größere Unsicherheit verursacht. Zur Erzeugung von 50 Litern (oder einer Tankfüllung eines normalen Pkw) des Biokraftstoffs Ethanol werden 232 Kilogramm Mais benötigt. Mit derselben Menge könnte man ein Kind in Sambia ein Jahr lang ernähren.

(Quelle: Vereinte Nationen)

© AP / Reporters

Die Ernährungsunsicherheit in vielen Ländern wird durch den Nahrungsmittelüberschuss in den Industriestaaten noch deutlicher herausgestellt. Etwa ein Viertel aller Lebensmittel weltweit wird unverzehrt weggeworfen. In vielen Industriestaaten wird Fettleibigkeit zunehmend zu einem Problem. Während das Welternährungsprogramm vor dem Wachstum der armen Stadtbevölkerung (und der daraus folgenden Nahrungsmittelunsicherheit) warnt, warnt die WHO ebenfalls davor, dass bis 2015 rund 700 Millionen Menschen fettleibig sein werden.

(Quelle: Weltgesundheitsorganisation/World Health Organization) © Emilio Ereza / Van Parys Media

Tumulte in Haiti und Kamerun, gewalttätige Proteste in der Elfenbeinküste und erhitzte Demonstrationen in Mauretanien, Mozambique, Senegal, Usbekistan, im Jemen, in Bolivien, Indonesien und anderen Ländern haben die Instabilität aufgezeigt, die durch steigende Nahrungsmittelpreise verursacht werden kann. Dreizehn Prozent der Weltbevölkerung sind aufgrund extremer Armut unterernährt, während die Versorgung mit Nahrungsmitteln bei bis zu 2 Milliarden Menschen nicht permanent gesichert ist.

(Quelle: Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen)

© AP / Reporters

Wasser ist bereits ein Sicherheitsthema. Der größte Wasserverbraucher weltweit ist die Landwirtschaft: sie benutzt drei Viertel der Wasserressourcen. Zur Erzeugung eines Kilogramms Kartoffeln werden etwa 500 Liter Wasser benötigt; ein Kilogramm Rindfleisch (mit Getreide ernährtes Vieh) braucht jedoch bis zu 100.000 Liter.

(Quellen: Europarat/OECD)

© Science Photo Library / Reporters

97,5 Prozent des Wassers weltweit ist Salzwasser, was nur 2,5 Prozent Süßwasser (Trinkwasser) übrig lässt. Von diesem kleinen Anteil sind über zwei Drittel in Gletschern und den Polkappen gefroren. Der Wasserbedarf übersteigt bereits in vielen Teilen der Welt die Versorgung und angesichts des Bevölkerungswachstums dürften bis zum Jahr 2025 zwei Drittel des Planeten an Wassermangel leiden.

(Quelle: Greenfacts.org)

© AP / Reporters

Die Desertifikation, das heißt die Verschlechterung des Landes, die zu geringerer biologischer Produktivität führt, ist auf menschliches Handeln zurückzuführen. Etwa 24 Milliarden Tonnen fruchtbaren Bodens verschwinden pro Jahr. Ein Drittel der Landfläche der Erde (4 Milliarden Hektar) ist durch Desertifikation bedroht und über 250 Millionen Menschen sind direkt davon betroffen.

(Quellen: NATO Science Programme/FAO)

© Science Photo Library / Van Parys Media

Migration ist eine der Hauptfolgen der Ernährungsunsicherheit. Für den Zeitraum von 1997 bis 2020 wird erwartet, dass rund 60 Millionen Menschen sich aus den desertifizierten Gebieten aus Afrika südlich der Sahara nach Nordafrika und Europa bewegen. Dieser Prozess dürfte sich mit dem Bevölkerungswachstum noch verschärfen: 2050 wird es 3 Milliarden mehr zu ernährende Menschen geben.

(Quellen: International Panel on Climate Change/Vereinte Nationen)

© AP / Reporters

Die zunehmende Praxis, Getreide in Biokraftstoffe umzuwandeln, wurde von manchen für die Schaffung von Nahrungsmittelengpässen verantwortlich gemacht, die zu Preissteigerungen führen, was wiederum größere Unsicherheit verursacht. Zur Erzeugung von 50 Litern (oder einer Tankfüllung eines normalen Pkw) des Biokraftstoffs Ethanol werden 232 Kilogramm Mais benötigt. Mit derselben Menge könnte man ein Kind in Sambia ein Jahr lang ernähren.

(Quelle: Vereinte Nationen)

© AP / Reporters

Die Ernährungsunsicherheit in vielen Ländern wird durch den Nahrungsmittelüberschuss in den Industriestaaten noch deutlicher herausgestellt. Etwa ein Viertel aller Lebensmittel weltweit wird unverzehrt weggeworfen. In vielen Industriestaaten wird Fettleibigkeit zunehmend zu einem Problem. Während das Welternährungsprogramm vor dem Wachstum der armen Stadtbevölkerung (und der daraus folgenden Nahrungsmittelunsicherheit) warnt, warnt die WHO ebenfalls davor, dass bis 2015 rund 700 Millionen Menschen fettleibig sein werden.

(Quelle: Weltgesundheitsorganisation/World Health Organization) © Emilio Ereza / Van Parys Media

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