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Frühe Formen des Terrorismus zielten darauf ab, hochrangige Persönlichkeiten zu ermorden. Einer der berühmtesten Attentäter war Gavrilo Princip, hier rechts nach seiner Verhaftung wegen der Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand und dessen Frau. Das Attentat erfolgte in Sarajevo am 28. Juni 1914. Einen Monat später, am 28. Juli 1914, hatte der Erste Weltkrieg bereits begonnen. (© Reporters)

Später musste man bei der Terrorbekämpfung größer angelegte Angriffe angehen, zum Beispiel Flugzeugentführungen. Durch die Installation von Metalldetektoren in internationalen Flughäfen 1973 konnten zwar die Flugzeugentführungen eingedämmt werden – dafür gab es nun zunehmend Terroranschläge mit anderen Mitteln (weitere Einzelheiten finden Sie in Bjorn Lomborgs Artikel). (© Reporters)

Der wohl folgenschwerste Augenblick des modernen Terrors war der Morgen des 11. September 2001. Hier sieht man das Treppenhaus auf der Seite der Vesey Street des World Trade Centers – den einzigen Teil des Gebäudes, der nach den Anschlägen noch exakt an derselben Stelle stand. (© AP / Reporters)

Eine der schwierigsten Herausforderungen, denen Operationen zur Terrorismusbekämpfung sich stellen müssen, ist die Bereitschaft der Terroristen, alles zu opfern. Oben sieht man Mohammad Sidique Khan. Er wurde in Großbritannien geboren und war als Lehrer an einer Primarschule tätig. Er hatte eine einjährige Tochter und seine Frau war mit seinem zweiten Kind schwanger. Am 7. Juli 2005 sprengte er sich in einem Zug der Londoner U-Bahn in die Luft, im Rahmen einer koordinierten Reihe von Selbstmordattentaten, die insgesamt 52 Menschen das Leben kostete.

Doch genau wie vor 100 Jahren sind Terroristen weiterhin in der Lage, zielgerichtete Attentate auf Schlüsselpersonen zu verüben. Benazir Bhutto, hier einige Sekunden vor ihrem Tod, hatte im Rahmen ihres Wahlkampfs in Pakistan versprochen, hart gegen Taliban vorzugehen. In einem ihrer letzten Interviews sagte sie: „Ich bin das, was die Terroristen am meisten fürchten – ein weibliche politische Führungsperson, die versucht, die Moderne nach Pakistan zu bringen. Nun versuchen sie, mich umzubringen.“

Die Spur der Finanzierung terroristischer Aktivitäten führt oftmals zu Drogen. Und die Spur der Drogen kann häufig nach Afghanistan zurückverfolgt werden. Das Land liefert 90 Prozent des weltweit verbrauchten Opiums. Aus 10 kg Opium kann 1 kg Heroin hergestellt werden. Der Straßenwert eines Kilos Heroin in London liegt bei etwa 75.000 Euro. 2007 wurden aus etwa der Hälfte des afghanischen Opiums 666 Tonnen Heroin oder Morphium für den Export hergestellt. (© Photos Stock Exchange)

In ihrem Bestreben, Desorganisation zu schaffen, haben sich terroristische Gruppen häufig straffer organisiert. Dieses Bild zeigt ein Al-Qaida -Gefängnis und -Trainingslager, das im März 2008 bei Baghdad entdeckt wurde. Gefangene wurden eingesperrt, mit Handschellen gefesselt, gefoltert. Es wurden ebenfalls Verhörbücher auf Arabisch entdeckt. (© AP / Reporters)

Frühe Formen des Terrorismus zielten darauf ab, hochrangige Persönlichkeiten zu ermorden. Einer der berühmtesten Attentäter war Gavrilo Princip, hier rechts nach seiner Verhaftung wegen der Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand und dessen Frau. Das Attentat erfolgte in Sarajevo am 28. Juni 1914. Einen Monat später, am 28. Juli 1914, hatte der Erste Weltkrieg bereits begonnen. (© Reporters)

Später musste man bei der Terrorbekämpfung größer angelegte Angriffe angehen, zum Beispiel Flugzeugentführungen. Durch die Installation von Metalldetektoren in internationalen Flughäfen 1973 konnten zwar die Flugzeugentführungen eingedämmt werden – dafür gab es nun zunehmend Terroranschläge mit anderen Mitteln (weitere Einzelheiten finden Sie in Bjorn Lomborgs Artikel). (© Reporters)

Der wohl folgenschwerste Augenblick des modernen Terrors war der Morgen des 11. September 2001. Hier sieht man das Treppenhaus auf der Seite der Vesey Street des World Trade Centers – den einzigen Teil des Gebäudes, der nach den Anschlägen noch exakt an derselben Stelle stand. (© AP / Reporters)

Eine der schwierigsten Herausforderungen, denen Operationen zur Terrorismusbekämpfung sich stellen müssen, ist die Bereitschaft der Terroristen, alles zu opfern. Oben sieht man Mohammad Sidique Khan. Er wurde in Großbritannien geboren und war als Lehrer an einer Primarschule tätig. Er hatte eine einjährige Tochter und seine Frau war mit seinem zweiten Kind schwanger. Am 7. Juli 2005 sprengte er sich in einem Zug der Londoner U-Bahn in die Luft, im Rahmen einer koordinierten Reihe von Selbstmordattentaten, die insgesamt 52 Menschen das Leben kostete.

Doch genau wie vor 100 Jahren sind Terroristen weiterhin in der Lage, zielgerichtete Attentate auf Schlüsselpersonen zu verüben. Benazir Bhutto, hier einige Sekunden vor ihrem Tod, hatte im Rahmen ihres Wahlkampfs in Pakistan versprochen, hart gegen Taliban vorzugehen. In einem ihrer letzten Interviews sagte sie: „Ich bin das, was die Terroristen am meisten fürchten – ein weibliche politische Führungsperson, die versucht, die Moderne nach Pakistan zu bringen. Nun versuchen sie, mich umzubringen.“

Die Spur der Finanzierung terroristischer Aktivitäten führt oftmals zu Drogen. Und die Spur der Drogen kann häufig nach Afghanistan zurückverfolgt werden. Das Land liefert 90 Prozent des weltweit verbrauchten Opiums. Aus 10 kg Opium kann 1 kg Heroin hergestellt werden. Der Straßenwert eines Kilos Heroin in London liegt bei etwa 75.000 Euro. 2007 wurden aus etwa der Hälfte des afghanischen Opiums 666 Tonnen Heroin oder Morphium für den Export hergestellt. (© Photos Stock Exchange)

In ihrem Bestreben, Desorganisation zu schaffen, haben sich terroristische Gruppen häufig straffer organisiert. Dieses Bild zeigt ein Al-Qaida -Gefängnis und -Trainingslager, das im März 2008 bei Baghdad entdeckt wurde. Gefangene wurden eingesperrt, mit Handschellen gefesselt, gefoltert. Es wurden ebenfalls Verhörbücher auf Arabisch entdeckt. (© AP / Reporters)

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